Band 
Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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Seide und Seidenbau.

k. Ausgabe:

1) Für 11 Loch Seidenspin-

nereyer ä 15 Sgr. .... 5 Rthlr. 15 Sgr.

2) Für Blätterpacht ... 6 - 5 -

3) Tagelohn für daö Blätter»

pflücken..18 « 20 »

4) Fuhrlohn für vier Fuhren

Blätter ä 10 Sgr. ...» 1 - 10 «

5) Für das Haspeln der Seide

ä Pfd. 20 Sgr., 47 Pfd. 6 Loch 31 » 14 »

6) Feuerung...... 2 - — »

65 Rchlr. 4 Sgr.II. Einnahme:

1) 1 Pfd. 14 Loth Seiden-

spinnereyer ü 15 Sgr. . . 23 Rthlr. — Sgr.

2) Für lKWfd. feine Seide(zu 4—6 Cocons) ü 6 Rthlr.

2^-Sgr... .100 » 11^ .

3) 26 Pfd. 6 Loth stärkereSeide (zu 12 Cocons) ü Pfd.

5K Rchlr.148 » 26^ -

4) ,4^- Pfd- von doppelten

Cocons, ü 2 Rthlr. ... 9 - — -

Summa 281 Rthlr. 7^ Sgr.Hiervon die Ausgabe abgezogenmit.65 - — -

bleibt reiner Gewinn . . . 216 Rthlr. 7Z- Sgr.

Die Ursache dieses so beträchtlich größeren Ertragesan Seide dürfte hauptsächlich, nach Herrn v. ,Türk, indeyzweckmäßigeren Behandlung der Seidenraupen, unddann darin zu suchen seyn, daß derselbe in diesem ange-führten Jahre die Seidenraupen in den drei ersten Le-bensperioden mit geschnittenen Maulbeerblättern ge-füttert hatte. Nimmt man nun aus beiden Jahrendas Mittel, so ergiebt sich die Summe von 176 Rthlr.