Band 
Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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Seide und Seidenbau.

Rthlr. bis 1 Rthlr. 15 Sgr. bei Mittel-Boden, und 2 bis 3 Rthlr. bei gutemBoden) 1) für vier Morgen .... 6 Rthlr.

2) Für Miethe des Lokals ....

10 .

3) Zinsen des auf die erste Anlage der

Plantage verwandten Kapitals von 200

Rthlr.

10 .

4) Kosten der Unterhaltung derselben .

10 -

5) Für das Blätterpslücken .... .

20 -

6) Für das Haspeln der Seide, ä Pfd.

20 »»,»»«»»»»

20 -

7) Feuerung.. 4 -

Summa 80 Rthlr.

Es bleibt mithin ein reiner Ertrag von 100 Rthlr.Hierbei sind alle Ausgaben möglichst hoch gerechnet,nur nicht die Miethe für die Wohnung der Familie,welche den Seidenbau betreibt, weil jeder, der den Sei-denbau auf dem Lande unternehmen wird, doch schonein Haus bewohnt, und über einen Raum für sechsWochen wird verfügen können. Wenn nun auch nurzwei Drittheile der Landfchullehrer einer einzigen Pro-vinz des Preußischen Staates, z. B. der ProvinzBrandenburg, den Seidenbau in dem angegebenen Um-fange betreiben, so würden sie, da ihre Anzahl 2700beträgt, einen jährlichen reinen Gewinn von 198,000Rthlr. haben, und der Werth der von ihnen gewonne-nen Seide würde 324,000 Rthlr. betragen. Hierbeiwürde man nun wohl nicht stehen bleiben müssen, daßallein die Landfchullehrer, Küster, sich mit diesem In-dustrie-Zweige beschäftigen sollen, sondern auch diePrediger, kleinere Grundeigenthümer, Tagelöhner rc.werden ihn mit Nutzen betreiben, und wenn erst dieGutsbesitzer solches sehen werden, so werden sie auch,nach dem Beispiele derjenigen in der Lombardey, Maul-