314 Seide und Seidenbau.
Der Werth von 500 Pfv. Cocons ist dagegen, das Pst.zu 50 Soldi oder 2^ Lire gerechnet, 1,250 Lire; derGrundbesitzer hat also, nach Abzug der Unkosten mit153 Lire, einen reinen Gewinn von 1,097 Lire. DerVerfasser, GrafDandolo, stellt nun einige Berech.nungen auf, wonach sich der Gewinn bei Betreibungdes Seidenbaues ergiebt. Hier eine von einem Seiden-bauer, der im Jahre 1813 den Seidenbau ganz aufeigene Rechnung betrieb, und die Blätter kaufen mußte.Sie ist folgende:
s) 10 Loth Grains » . .b) Holz zum Ausbrüten derGrains ........
6) 5500 Pfd. Blätter, 100Pfd. zu 7 Lire ......
cl) Für das Bläkterpflücken fürjede 100 Pfd. 35 Soldi . . ,e) Für Reiser und Holz, 1250Pfd., 100 Pfd. zu 32 Soldi .
1) Reifer und Stroh zu denHütten
A) Papier u. s. w. . . . .
U) Oel zur Erleuchtung . .i) Chemische Räucherung . .
1c) Tagelohn für Abwartung desSeidenbaues bei Tage und in derletzten Zeit auch bei Nacht . .
1) Miethe des Lokals und Zin-sen des Kapitals, das aufAnschaf-funq der Geräthschaften verwandt
worden ....... ^_
Summa 754 Lire — Soldi.Er gewann 409 Pfd. Cocons, und ver-kaufte das Pfd. zu 52 Soldi, nahm also
15 Lire — Soldi.
1 - 15 .
385 - - -
96 - 5 -
20 . — .
18 . — -14 - — «
9 - — -
1 - 10 -
103 - 10 .