318 Seide und Seidenbau.
tikel nach Wen floß. Hier eine ungefähre Uebersichtder früheren Einfuhren der Seide in Europa zu geben, ^würde theils aus Mangel an hinreichenden Quellen* nicht gut möglich, theils auch hier am unrechten Orteseyn, weil die Tendenz dieses Werkes dahin geht, sichnicht auf ausführliche statistische Details bei einzelne»technischen Artikeln einzulassen. Hier nur Einiges überdie Einfuhr der Seide in neuester Zeit in einigen Staa-ten Deutschlands rc. In Preußen betrug die Einfuhran roher Seide zur Bearbeitung nach Herrn vonTürk.
Im Jahre 1819 — 527,340 Pfd.
Im Jahre 1820 — 632,610 Pfd.
Im Jahre 1821 — 636,020 Pfd.
Im Durchschnitt also jährlich 598,656^, oder in rundetSumme 600,000 Pfd. Hierbei ist die Wiederausfuhrvon jährlich ungefähr 30,000 Pfd-, so wie die unge-fähr gleich starke Einfuhr an gefärbter und Näheseidenicht in Rechnung gebracht. An vollendeten Fabrika-ten, so wohl ganz, als halbseiden, sind in denselbenJahren im Durchschnitt jährlich eingegangen 207,065Pfd., wovon jedoch nur 49,903^ Pfd. zum innerenGebrauche übergegangen sind. In runder Zahl sind !also im Durchschnitt der gedachten drei Jahre an Sei- !denfabrikaten aller Art und an roher Seide eingeführt.
1) Zum innern Verbrauch . . . 50,000 Pfd. ^
2) Zum Handel, mit Ausschluß -es i
innern Verbrauchs ...... 150,000 -
3) Zur Verarbeitung beinahe . . 600,00 0 '
überhaupt jährlich 800,000 Pst>- 1
Im Jahre 1825 betrüg i
1) An roher Seide !
3. die Einfuhr . . . . . ,6523 Ctr. 13 Pfd'b.-die Ausfuhr ..... 31 - 86 -
a. die Durchfuhr .... 153 - 103 '