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fett rc. gekommen, giebt niemals der Seide Trocken,heit und Glanz; auch erlangt sie dann mit der Zeiteine schmutzige Farbe. Das Seifenbad, welches zurKochung der Seide gedient hat, nimmt bald einenüblen Geruch an,'verdirbt auch sehr bald, undist dann zu nichts mehr nütze. Auch darf man diegekochte Seide im Sommer in der Hitze nicht sechsbis sieben Tage in Haufen, die nicht ausgereckt sind,liegen lassen, indem sie sich erhitzt, einen üblen Ge-ruch erhält, sich auch kleine Würmer oder Insektendarauf einfinden. Diese Würmer benagen jedochnicht die Seide, wie man beobachtet hat, sondern sienähren sich nur von dem Seifenwasser, welches daran, kleben geblieben. Diese Seide ist darin einer Ver-härtung unterworfen. Das Wasser, welches zuden Bädern genommen wird, muß ganz klar seyn,und daher muß man bei dem Flußwasser hauptsäch-lich darauf sehen, daß es nicht schleimig ist, und wodieses der Fall seyn sollte, da muß man das Wassererst klären, ehe man ds zum Bade anwendet. Solltees sehr unrein seyn, so muß man dasselbe auch eineZeitlang setzen lassen, dann in einen Kessel thun, undes auf folgende Art reinigen. Man läßt es, ohne zukochen, heiß werden, wirft dann auf 30 Eymer Was-ser 1 Psd. Seife hinein, welche verursacht, daß alleUnreinigkeiten als ein Schaum oben auf das Was-ser steigen, die man dann mit einem Schaumlöffelabnimmt. Die Kochung wird nun auf die gewöhn-liche Weise begonnen.
Von der weißen Farbe der Seide. Nach-dem die Seide von dem noch besitzenden Kleber be-freiet und gekocht worden, so hat sie eitlen hohenGrad der Weiße erreicht, die man derselben durchdiese Vorrichtungen geben konnte. Da es nun aberverschiedene Schattirungen im Weißen giebt,B.Weiß, mit einen Schimmer ins, Gelbe, ins Blaue,