Seidenfärberey. 361
Fig. 8680, eines der Gestelle, auf welches man dieStangen legt.
Fig. 8681, ein Gefäß, die Seide zu waschen.
Fig. 8682, ein Eymer.
Fig. 8683, eine Pfanne, den Schwefel darin zubrennen.
Fig. 8684, ein Mörser.
Fig. 8685, ein Schaumlöffel.
Fig. 8686, ein'Durchschlag, um das Gummi in demschwarzen Bade aufzulösen.
Man hat nun noch in den FärbereywerkstättenSchaufeln, Krücken, Siebe, Stangen rc. nö-thig, von denen man hier weiter keine Abbildung gebenkann, weil sie theils zu bekannt sind, theils auch bei an-dern Gewerben gebraucht werden, und dort schon eineBeschreibung und Abbildung gefunden haben; s. auchden Art. Färben, Th. 12, S. 70 u. f. Was dieJndigoküpe betrifft, so ist solche schon unterBlau«Färben der Seide, Th. 5, S. 642 u. f. beschrie-ben und abgebildet worden.
Was die Färbung der Seide mit den übrigenFarbenanbetrifft, so sind diese schon größtenkheils unter ihremNamen in der Encyklopädie abgehandelt worden. DasBlau-Färben der Seide, s. Th. 5, S. 624 u. f.Hier noch einige Blaufärbungen aus der Jn-digoküpe. Auf 1 Pfd. gefeuerten Indigo nehmeman 3 Pfd. guten frischen an der Luft zerfallenen Kalk,3 Pfd. Schwefelsaures Eisen (grünen Vitriol) und 1^Pfd. Auripigment. Man zerstoße denIndigo sehr fein,reibe ihn dann mit bloßem Wasser ab; hierauf nieder-geschlagen und abgeschwemmt, bis aller Indigo im Was-ser auf Liese Art zertheilt und in demselben verbreitet ist.Man rühre nun zuerst den Kalk in die Küpe, wodurchdie färbenden Theile des Indigos so weit aufgeschlossenwerden, daß sie sich nun noch mehr, als vorher, in demBade erheben, sich ausdehnen, und zum Zeichen dB