Seidenfärberey.
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Salze mehr zurück, und kommen nicht mit in dieTinktur, können also auch nicht der Farbe nachtheiligwerden, und diese kann um so besser in Alles eindringenund sich fester setzen; auf die andere Art kommen sie abergänzlich in dieFarbenbrühe sind und bleiben auch darin,da die Säure sie nicht mehr so gut entfernen kann, alsM isolirten Zustande. Man nehme daher grob zersto-ßene Curcumeywurzel, thue davon so viel als manwill in ein festes Geschirr, und gieße darüber so viel vondem sauren Geiste, bis solcher darüber steht, laste eS 24Stunden stehen, gieße hierauf die helle Farbentinkturdurch ein Filtrum in ein anderes reines Geschirr, undverwahre sie darin wohl verdeckt. Auf den Satz, dernoch nicht ganz ausgezogen ist, und noch Saure besitzt,gieße man so viel kaltes reines Wasser, bis das Geschirrdavon angefüllt ist, lasse es 48 Stunden darüber stehen,so wird es noch ziemlich stark davon gefärbt, und zurersten Tinktur durch ein Filtrum abgegossen. Wenttder Sah noch etwas sauer schmeckt beim Versuch mitder Zunge, oder nur säuerlich riecht, so muß noch einmalfrisches Wasser aufgegossen werden, welches mün zweibis drei Tage darauf stehen läßt, so wird man noch eineschöne gelbe Farbe erhalten, die man zur andern abgie-ßen kann. So lange man noch eine Säure an demBoom spürt, oder an dem Satze, so sind noch färbendeTheile zurückgeblieben, sobald aber der Abzug nichtmehr säuerlich ist, so muß man aufhören, weil dann ditschleimigten Theile der Wurzel folgen und die Farbe ver«derben. Wenn man daher die gelbe Tinktur dutch ditSäure aus der Curcumcy gezogen hat, so darf märtnachher die Seide bloß mit 4 Loth Alaun 12 Stundenlang beißen, und in der gelben Tinktur die Seide nürheiß, nicht kochend, färben. Die erste Schattirung mit4 Loth Curcumey wird ein schönes Goldgelb werden,die zweite, etwas schwächer, aber nicht recht Citronen-gelb, sondern etwas röthlicher; die dritte auch einOec. rech. Ene. Theil Cl.II. A a