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Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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Seiden-Haspelanstalt. 397

hung, reibt sich zweimal, und reiniget sich daher besservon den Flückchen, und das Gummi reiniget sichmehr mit der Seide. Bei dieser Einrichtung desHaspels ist nur starke Seide nöthig; denn da derFaden zu viel Friktion wegen der Rollen und doppel-ten Drehung erleidet, so werden feinere Faden alleAugenblicke zerrissen. Eine gute Haspelmaschine,worauf der Eigenthümer in mehreren Ländern Pa-tente erhalten hat, ist auch nur der alte Piemontesi-sche Haspel, nur in einer andern Gestalt. DieVer-besserung, die an demselben angebracht worden, be-steht darin, daß der Haspel durch eine Schnur ohneEnde, die über eine größere Scheibe geleitet, weitschneller herumbewegt wird. Diese Verbesserungsoll aber keine Vortheile verschaffen; denn bei der zuschnellen Umdrehung kann die Seide nicht ganz trok-ken, und daher kleben die Fäden an den Stellen, wosie auf den Armen des Haspels aufliegen, alle zusam-men; dazu kommt noch, daß der Haspel statt vierArme, sechs hat, die Seide also an sechs Stellenaufliegt, und daß diese Arme nicht einmal eine scharfeKante bilden, sondern daß sie nach der Axe des Ha-spels kreisförmig geformt sind, so daß die Seide aufallen ssechö Armen in der ganzen Breite des Holzesaufliegt, und so zusammenleimt. Uebrigens wirddieser Haspel auch nur zur starken Seide von 15 Co-cons angewendet, und ist auch zu keiner feinen brauch-bar. Da hier auch der Kessel mit Feuer geheißtwird, so ist auch hier für die Hasplerin derselbe Nach-theil, wie bei der alten Maschine.

Seiden-Hafpelanstalc, Seidenspinn - Anstal-ten, Jtal. Maucla, Anstalten, in welchen die roheSeide oder vielmehr die von der Raupe gesponnene,die Cocons, abgehaspelt werden. Dergleichen Anstal-ten im Großen findet man in Italien, im südlichenFrankreich, überhaupt in allen den Ländern, wo der