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Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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402 Seidenmalerey.

Seide. Man bedient sich auch zum Umrührendieser Farbe keines Holzes oder sonst etwas, welchesdie Farbe verändern könnte. Ein porzellanenerTheelöffel oder ein Stück von einer gläsernen Röhresind hierzu die besten Instrumente. Man kann auchsehr feines Berliner- oder Diesbacher-Blau, blauenCarmin und Pariserblau gebrauchen, welche Farbenmit Wasser fein abgerieben, und dann mit GummiTragant versetzt werden.

Zur gelbenFarbe nimmt man Gummigutk,welches in Spiritus Vini aufgelöset worden. Manbereitet es dann vollends mit Gummi Tragant zu,diese Farbe ist sehr gut zum Schattiren, nur muß dieletzte Schattirung darauf schwarz seyn, damit es Tiefegenug bekommt. Ein anderes Gelb kann man ausSafran ziehen, wenn man denselben in SpiritusVini wirst, und ihn darin ausziehen läßt. Mangießt dann das Aufgelöset in eine Porzellanschale,und hält Lieseüber das Licht, so daß sie etwas dampft;dann kann man den Gummi Tragant hinzu thu«.Auch die Curcumey Wurzel giebt eine gute Farbe,wenn solche klein geschnitten wird. Man gieße denSpiritus Vini darauf und lasse es eine Weile stehen.Ein fehlt dunkles Orangegelb erhält man aus Orleanin Spiritus Vini aufgelöset. Noch dunkler wirddiese Farbe, wenn man dieselbe, wie oben beim Sa-fran gesagt wurde, über dem Lichte abrauchen läßt.

Die grüne Farbe erhält man durch Mischungdes Gelben mit dem Blau. Man kann auch ausden GrainS d'Avignon oder Franzbeeren,welche eine schöne gelbe Farbe schon an sich geben,und woraus man das Schüttgelb bereitet, welches inder Wandmalerei, das heißt, auf einem KreidegrundAnwendung findet. Um ein Grün aus diesen Bee-ren zu ziehen, koche man dieselben in halb Wasserund halb Essig, und thue etwas Alaun hinzu; aber