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Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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404 Seidenmanufaktur-

sogenannten Spitz Pinsel, die in der Miniaturma.lerey vorkommen, welche jedesmal nach der Arbeit inWasser gehörig ausgespült werden müssen. Auchbeim Mischen der Farben habe man Acht, die ver-schiedenenen Nüanzen, wo möglich, vor dem Zusähedes Gummis, zu machen, Las heißt, wenn man gelbund blau zum Grün zusammen mischen will, so thueman es, ehe der Gummi hinein gethan worden, undgummire erst nachher. Der Grund davon ist, weiloft eine Farbe mehr Grund verlangt, als eine andere,und daher würde bei der Zusammensetzung ungleich-artiger Farben kein gutes Mischungsverhältniß eut-stehen.

Seidenmanufaktur , S e i d e n fa b r i k, eine Anstaltim Großen, deren Entreprenneur, Unternehmer oderInhaber eine weikläuftige Seidenweberey unter-hält. Nicht immer sind die Inhaber einer solchenManufaktur auch gelernte Seidenwirker, sondernKaufleute, die ein hinlängliches Vermögen besitzen,um eine solche Unternehmung zu beginnen. In ei-ner solchen Manufaktur wird alles ins Große gear-beitet, das heißt, fabrikmäßig betrieben; denn Einerarbeitet es dem Andern in die Hände, so daß ein je-der sein Theil, ein besonderes Fach, bearbeitet. Zueiner solchen Manufaktur gehören Seidenfärber,Sei denz wir n er, Sei den wicklerinne ^Spu-lerinnen, Kettenscheerer, DessinateurS,Ziehjungen, Weber, Appreteurs rc. Dieersten Seidenfabriken hat man in Asien zu suchen,und daselbst in China, Persien rc., und von dort kamensie nach Griechenland; s. auch oben, unter Seideund Seidenbau. Wie und um welche Zeit sichnun diese Fabrikation von dort aus weiter über Eu-ropa, besonders nach dem Abendlande hin, verbreitethat, läßt sich nicht mit Gewißheit bestimmen, indemdarüber sichere Quellen fehlen, weil die Gewerbe in