Band 
Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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Seidenmanufaktur. 421

Werke über die Handlung der Nord-AmerikanischenStaaten in diesem Fache den Franzosen die Engländerund Spanier zu Mitbewerbern; allein dieses zeigt einezu große Partheilichkeit von Seiten dieses Engländersan; denn es ist erstens gewiß, daß die Amerikaner dieFranzösischen Seidenwaaren für besser, angenehmervon Ansehen, und wohlfeiler im Preise erkennen, alsdie Englischen, und zweitens kann nicht einmal derEngländer gewisse Gattungen der Seidenweberei), z. B.die reichen Zeuge, und alle Gewebe worein Gold undSilber kommt, mit Vortheil unternehmen und ausfüh-ren. Bei Gold - und Silberarbeiten braucht manFeuer, und der Rauch von Steinkohlen, welche dieEngländer brennen, ist ihnen gar nicht zuträglich;hierzu kommt noch, daß der Luftkreis in England fort-während mit Dünsten angefüllt ist, die dieser Arbeitgleichfalls schädlich sind, indem Gold und Silber inkurzer Zeit anlaufen und unansehnlich werde»; diesesist auch wohl der Grund, warum diese Art des Lupusin England nicht eingeführt ist. Auch wird Frankreichnicht zu befürchten haben, an den Amerikanern Concur-renten in der Seidenweberei) zu bekommen. Dennvon der Sorgfalt und Wartung der Seidenraupe an,bis dahin, wo der Zeug ins Magazin oder aufs Lagergelangt, wo er zum Verkauf ausgelegt wird, ist fast al-les nur Handarbeit, und diese wird noch lange Zeit,noch viele Decennien, wohlfeiler in Europa seyn, alsin Amerika, und dann kommt noch hinzu, daß Manu-fakturen des Lupus einem republikanischen Staatedurchaus nicht zuträglich sind, indem sie die Kraftschwächen und zu vielen Mißbräuchen Veranlassunggeben. Es giebt keine Manufaktur im Frankreich,welche mehr Fortgang gehabt hätte, als die der Seiden-waaren. Man sehe aber nun das klägliche Gemälde,welches von denselben das Uörnoipa sur los manulst:-wi-68 äe l^ou. IHs, 1786, aufstellt. Der Verfaß-