Band 
Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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428 Seidenmanufaktur.

Seide-Strähnen werden an einem Zapfen, der sich W !Garnstocke befindet, gerade gezogen, und auf dem Lyo>nifchen Spulrade vermittelst der vier Kronen und des !Trittrades, nebst zwei Sternrädern und dem Laufbrettsauf vier Spuhlen für den Weberstuhl gebracht. DieKette ober der zweimal gezwirnte Organsin, wird auf >der Scheermühle von der Spullade geschoren, und vonder Trommel auf den Kettenstock abgewunden. DerOeffner von elfenbeinernen Zähnen ordnet die.Gange derKette, die man zuletzt aufbäumt. Der Atlas ist ein-farbig, glänzend, von feiner ungezwirnter Kette undbesserem Einschüsse, der bloß den achten Theil der Kettebindet. Aller Atlas ist breit und seine linke Seitetaffekartig. Haibatlasse haben Leinengarn zürn Ein-schüsse. In dem geblümten Atlasse entstehen die Blu-men von den herabgezogenen Ziehschnüren, die eiuZieh-bursche an Kegeln niederzieht, welche ganze ZugwerkHarnisch genannt wird. Man hebt dadurch die Kettebloß an derjenigen Stelle auf, wo der Meister die Fi-guren in den Grund hineinweben will. Der Grosde Tours, Gros de Napleö rc. ist einfarbig und vongrobem gezwirntem Einschlage. Er wird durch sechsober mehr Faden der Einschußspulen in einem einzigenSchützen sechs- bis zehndrähkig hervorgebracht. Manmacht auch faconnirken vermittelst der Ziehfchnüre,indem jede Farbe einen neuen Schützen erfordert. ZumDroguet gehören drei Ketten, und Harnisch und Ke- ^gel. Der Tastet ist leicht/ dünn, von einfadiger Kette >und zweifädigem Einschüsse. Der Geblümte entstehtvom Kegelzuge. Doppeltaffete werden auf einer kup- ^fernen Walze gewässert oder gemohrt. Die Stühle zuden brofchirken Zeugen erfordern zu der Linie und fürjede farbige Blumenstelle eigene Schützen; es mangelnhier die Kegel, deren Stelle die Sempelschnüre vertreten,da das Muster oft eine Elle lang ist, indem der Zieh-bursche die Sempelschnüre nach der Reihe herabzieht, in-