Band 
Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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438 Seidenschwanz.

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Dieser Vogel, von der Größe eines Kernbeißers, hateinen schwarzen, nicht sehr langen, am Kopfe breitenSchnabel, und wo die Federn über dem Schnabel ange-hen, ist eine schwarze Sammet ähnliche Einfassung,welche sich auf beiden Seiten bis zu den Augen erstreckt,deren Iris roth ist. Unter dem Schnabel, an der Kehle,ist ein schwarzer Fleck. Hinter der schwarzen Einfassungüber dem obern Schnabel, folgt eine hellbraune Farbean der Stirne, welche weiter hinten etwas dunkler wird.Eine gleiche Farbe hak auch die Haube, welche der Vo-gel erheben und niederlegen kann, so daß man sie nichtgewahrt. Das übrige Gefieder ist sehr schön, wenn derVogel ruhig sitzt, aber noch schöner, wenn er seine Flü-gel ausbreitet, seinen Schwanz entfaltet, und seinenZopf oder seine Haube in die Höhe richtet, das heißt,wenn er über die Erde wegfliegt, so daß man ihn ge-nau betrachten kann. Die röthlichbraune Farbe desRückens geht, nach dem Schwänze zu, mehr in das Asch-farbige über. Der Schwanz, der etwas länger, als derdes Kernbeißers ist, ist von der Spule herab aschfarbig,gegen die Spitze hin aber schwärzlich; die EndenderFedern sind hochgelb eingefaßt, Hals und Brust sinddunkelbraun, der Bauch aschfarbig bis gegen denSchwanz, wo die unten ausstehenden Federn durchausröthlich braun sind. Die Deckfedern der Flügel, zunächstam Leibe, fallen ins Aschfarbige, und viere davon habenam Ende des Kieles eine breite, rundliche Scheibe, ohneFahne oder Bart, gleich Stiftchen, von hornartigerBe-schaffenheit und von hoch ponceaurother Farbe; dieSchwungfedern fallen ins Schwarze und haben an denSpitzen weißgelbe Tüpfen, auch sieben von den Deckst-dern auf den Flügeln haben dergleichen weiße Tupfen.Die Füße sind schwarz, nicht lang, jedoch stärker, alsdie Füße des Kernbeißers. Nach Brisson beträgt