Seidenschwanz. 439
! die ganze Länge des Vogels 7; Zoll, der Schwanzund der Schnabel 9 Linien, wie die Füße, und die Breite13 Zoll. Büffon hat einen Seidenschwanz auöge-messen, dessen angeführte Körpertheile größer waren;dieser Unterschied kann aber von dem Unterschiede desAlters, des Geschlechts, ödet auch wohl von einer ein-zelnen Abänderung herrühren. Daß das Geschlechtwohl eher diesen Unterschied in der Messung gegebenhaben kann, geht daraus hervor, weil das Männchenetwas kleiner und schlanker, als das Weibchen ist; auchdie rothen Stiftchen und das Gelbe am Schwänze und
^ der Schwungfedern ist höher und schöner. — Ottobeschreibt ein schönes ausgewachsenes Männchen vomSeidenschwänze im Anhange zu Büffon'S Seiden-schwanz nach der Natur. Nach ihm hatte dasselbedie Größe einer Rvthdrossel, Hclus LUseus.Der schwarze Schnabel ist kurz und dick, die obersteKinnlade etwas gewölbt, und an den Seiten bei den
! Spitzen ausgekantet. Der schmale schwarze Streif vsnden Naselöchern und den obersten Kinnladen läuft vonder Stirn an beiden Seiten breiter durch die Augen.An den Winkeln ist ein weißlicher kleiner Strich,welcher das Schwarze von der schwarzen Kehle scheidet.Die übrige Farbe des Vogels ist, wie oben angeführtworden, rostigbraun, und verschieden schattirt. DerRücken mit den Flügeldecken ist dunkelgrün, die unter-sten Deckfedern des Schwanzes hellkastanienbraun.Die Schwungfedern sind schwarz und die ersten habenschräge Deckfedern, mit weißen Spitzen, welche einenweißen Querstreif machen; die ersten Schwungfedernhaben an der Spitze eine weiße oder gelbe Einfassung,welche wie ein Dreieck gestaltet ist, nämlich so, daß dieäußere Fahne oben einen halben Zoll lang gelb, unddie innere Fahne, ihrer ganzen Breite nach, am Endeweiß ist. An den drei ersten ist die Einfassung ganzweiß. Die Schwungfedern der zweiten Ordnung wei-