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Seidenschwanz.
nicht nach der Anzahl sind, welche sehr variirt. Auchdie Schriftsteller, welche die Ornithologie bearbeitet ha-ben, geben die Zahl derselben sehr verschieden an, soz. B. Linus sechs, Brisson acht, Scopoli fünf,Zorn und Müllervier rc.; nach Götze soll das Männ-chen neun und das Weibchen nur fünf solche rothePlättchen haben.
Dieser Vogel hat den Ornithologen neuerer ZeitManches zu schaffen gemacht, indem sie darüber nichteinig sind, welchen Vogel die Alten darunter verstanden.Nach Brisson soll er den Namen von dem
Aristoteles, I/1I). IX, eap. XVI, haben, welchesWort eine Matte oder Kissen bedeutet, und sich aufdie seidenartige Federn dieses Vogels bezieht. AlleinAldrovans, *) welcher ihn nennt, will
nicht, daß diese Ableitung von dem Aristoteles her-komme, sondern von dem Dichter Callimachus; auchwar Aldrovans nicht gewiß, ob sein Xmpslis undder des Griechischen Dichters ein und derselbe Vogelsei. Besonders da der Name Vmxells seit langerZeit vielen andern kleinen Vögeln, z. B. dem Fliegen-schnäpper, beigelegt worden, die sich, wie der Seiden-schwanz, von Beeren nähren. Einige Schriftstellerhaben ihn auch für den Meropö des Aristotelesoder unsern Bienenfreffer (Merops Xpisswr) gehalten.Andere für den Xvis ilweucllgrla oder inoinsrkU'Mder Alten, oder für den hercynischen Waldvogel desPtiniuS; allein sein Gefieder wirst deö Nacht keinFeuer von sich, wie man von diesem Vogel sagt.wenn es nicht eiüe Anspielung auf die rothe Farbe derIris und der Platten an den Flügeln ist. Der NameBeemerle,' welchen Brisson ihm beilegt, soll ihmnicht zu kommen, sondern einem kleinen Vogel, welcherdie Größe eines Stieglitzes hak, bei Nürnberg, der mit
*) lom. I. x. 796,