448 Seidenschwanzdr. Seidenspinner.
nur sind die Schattirungen nicht so schön. DerSchna- ^bei ist schwarz, mit einer weiten Oeffnung, die Augenliegen in einer schwarzen Binde, welche am Genick durchzwei weiße Striche geschieden wird. — DerKopf, dieKehle, der Hals und der Rücken haben eine bald mehrbald weniger dunkele nußbraune Farbe, so auch dieHaube, die den Kopf ziert. Das Ende des Schwan-zes ist mit einem glänzenden Gelb eingefaßt, dieSchwungfedern der Flügel und ihre Deckfedern,der untere Theil .des Rückens, der Bürzel und ei»großer Theil des Schwanzes haben eine aschgraueFarbe. Die Brust und die unteren Deckfedern derSchwanzes sind weißlich, derBauch und die Weiche»blaßgelb. Dieser Seidenschwanz soll nach Büffo«einerlei mit dem unsrigen sein, indem sich seine mitt-leren Schwungfedern eben so in sieben bis acht kleinenrothen Plättchen endigen; auch Linne hält ihn nurfür eine Varietät des unsrigen; Xmpelis 6arru!usIHn. 8^st. uat. XII., I. p. 29?. Nach demCatesby, von dem die Beschreibung dieses Vo-gels ist, soll er zwei Loth wiegen, und etwas kleiner,als unser Sperling sein; auch Edwards stimmt mitdieser Beschreibung, bei der Beschreibung seines Ka-rotinischen Seidenschwanzes, überein. Nach demFernande;, der ihn in Mexico sah, soll erdie Gebirge lieben, von kleinen Sämereyen leben, seinGesang keine Aufmerksamkeit verdienen, und seinFleisch nur eine mittelmäßige Speise sein.
Seidenschwanzdrossel, s. oben, S. 437.
Geidenschweifel, s. daselbst.
Seidenspinn-Anstalr, eine Anstalt, in welcher dieN- ^gänge der Seide kardetsch und dann zu Floretseide ^gesponnen werden.
Seidenspinnhütten, s. oben, unter Seide und Sei«deubau, S. 1?l, u. f.
Seidenspinner, Seidenschmetterling, Sei-