450 Seidenweber. Seidenwickelniaschine.
wollenen Watte; s. auch den Art. Watte
inW.
Seidenweber, s. Seidenwirke r.
Seidenweberei, s. Seidenwirkerey.
Geidenweberstuhl, s. Seidenwirkerstuhl, undWeberstuhl unter W.
Geidenwickler, Geidenwicklerin, diejenigen Perss-nen, welche die gezwirnte Seide in den Seidenmanu.fakturen vermittelst einer dazu eingerichteten Ma-schine auf Rollen wickeln, um sie dann zum Sei-denwirken anzuwenden; s. den folgenden Artikel.
Seidenwickelniaschine, eine Maschine, die gezwirnteSeide vermittelst derselben aus Rollen zu bringen.Wenn der Seidenmattufakturist oder Fabrikant dieSeide aus der Farbe erhält, und er solche zu seinemGebrauche anwenden will, so muß er sie von denSträhnen auf Spulen wickeln lassen, um sie dannzu seinem weitern Gebrauche zu benutzen. DiesesWickeln ist gewöhnlich eine Beschäftigung der Frauen-zimmer. Ehe man die gegenwärtigen MaschinenFazu erfand, legte man die Seide auf Kronen, eineArt Haspel, und wickelte sie bloß mit der Hand vonden Strähnen auf die Spulen, oder es geschah mit-telst eines Spulrades, worauf die Spulen gestecktwurden, wie es noch heute zu Tage von Einigengeschieht. Allein auf die letztere Art kostet es vielZeit und macht viel Mühe ein Stück Seide abzu-wickeln. Man erfand daher Maschinen, um dieseArbeit nicht allein zu erleichtern, sondern sie auch zubefördern. Diese Maschinen sind bald künstlicher,bald einfacher zusammengesetzt. Man hat zwei Artenvon Wickelmaschinen, eine Französische und eineSchweizer Maschine. Die letztere ist die gebräuch-lichste; sie ist einfach und hat das voraus, daß sie ganzleise, ohne daß sie gehört wird, bei ihrer Bewegunggeht- und daß die Bewegung, nach dem Verhältniß