Band 
Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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Seidenwickelmaschine. 451

der Starke oder Schwäche der Seide auf eine be-queme Art abgeändert werden kann. Fig. 8694stellt diese Maschine von der vorder» Seite vor. DerUmfang der ganzen Maschine ist ein von starkenStäben zusammengesetztes länglich viereckiges Gestell.Die Länge beträgt ungefähr 2 Fuß und einige Zoll,die Höhe beinahe eben so viel, und die Breite 18 bis20 Zoll. s 6 6 cl si.»d die Stäbe, woraus das Ge-stell zusammengesetzt ist, und zwei andere Stäbe sindo 1, welche solche nicht allein verbinden, sondernworauf auch das Rad Z liegt. Oben auf dem Ge-stell liegt ein von Latten zusammengesetzter Rahmenk, der in der Mitte einen starken Balken L hat, wel-cher den Rahmen in zwei Theile theilt. In der vor-deren Hälfte sind vier Spulen k angebracht, welcheauf ihren Spillen in gleich weit von einander stehen-den Löchern horizontal laufen. Die andere Hälftedes Schragens ist verdeckt, und auf der Kante der-selben ist ein über den Schrägen von beiden Endenherüberragendes starkes Brett 1 aufgelegt, welcheseine halbrunde, längli.chte Gestält hat, und Mond ge-nannt wird. Auf diesem Umkreise stehen, in gleichweiten Entfernungen, fünf senkrechte, beinahe Fuß-lange rund gedrehte Stützen rn, die dazu dienen, vierKronen n in ihre Löcher wagerecht einzuhängen.Diese kann man zusammenlegen, unidie Seidensträh'nen daraufzu hängen, wie man solches an der einen in ogewahrt. Um nun sowohl die Spulen, als auch dieHaspel oder Kronen in Bewegung zu setzen, so ruhtauf einer wagerechcen Welle p, die ungefähr vierZoll im Durchmesser hat, das senkrechte Rad § un-gefähr 18 Zoll groß. Die Welle ruht mit ihrenZapfen auf beiden Latten 6 k, welche in ihren Zap-fenlöchern Spielraum haben, so daß das Rad, wel-ches auf der Mitte der Welle x steckt, zwischen diesenbeiden Latten hängt. Auf dem Hintern Zapfen in y,

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