Band 
Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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^ Seidenwickelmaschine. 453

nehmen, sondern auch durch die Löcher der andern Ab-theilung unter ihrer Verkleidung einige Zoll hervorra-gen. Ein jedes dieser Brettchen, welche wagrecht inden Löchern stecken, ist mit dem Hintern Ende an einsenkrechtes Stäbchen Fig. 8695, befestiget, so daßvermittelst dieses Stäbchens ein jedes Brettchen hinund wieder auf folgende Art in das Loch geschoben wer-den kann. Die Stäbchen sind dünn und beinahe 2Fuß lang, und mit dem untern Ende zwischen zwei höl-zernen Backen x, Fig. 8695 und Fig. 8696 gestellt.

! Diese Backen sind beinahe einen Fuß lange und einPaar Zoll breite Bretter, welche auf der einen unterstenLatteckdes Gestelles, Fig. 8695, senkrecht befestiget sind.Sie stehen so. weit von einander ab, daß die Stützen, der Bretter x sich gemächlich dazwischen bewegenkönnen, und in dem Backen x sind Löcher durchgebohrtworden, so wie auch in den Stützen, um vermittelsteines Splints 2 , Fig. 8695 uud Fig. 8696, die Stützenzwischen den Backen beweglich zu befestigen, so daß sichdieselben hin und her biegen lassen. Die vier Stützenmit ihren wagrecht aus dem Balken i herauskommen-den Brettchen v, heißen die Weiser, weil in einem je-den Brettchen ein hölzerner Stift t-i, Fig. 8694 steckt,der oben einen gebogenen Drahtring hat, durchweichender Seidenfaden von den Kronen auf die Spule» ge-leitet wird. Da die Brettchen v der Weiser 2 , ver-

> mittelst ihrer Stütze in den Löchern hin und wiederj geschoben werden müssen, damit der Weiser längst der

Spule den Faden überall gleich aufleite, so wird nochein besonderer Mechanismus erfordert, um dieses zubewerkstelligen. Dieserhalb ist eine Stange 3 a, Fig.j 8695 und 8697, zwischen den beiden Latten e 6 hinter

> dem Rade angebracht, welche mit ihren runden Zapfen^ in den Säulen des Gestelles a 6 beweglich umlaufen, können. Auf der Mitte dieses Stabes, in der Mitte

über der Welle des Rades §, ist ein Sternrad L, b, Kig.