452 Seidenwickelmaschine.
Fig. 8695, ist eine kleine Kurbel, woran ein Schwe». ^gel r, Fig. 8695, hängt, welcher an dem Fußtritt 8,Fig. 8694, befestiget ist. Der Fußtritt ist an demvorder» Stäbe ä mit Leder beweglich befestiget, -a<mit dadurch das Rad, wenn darauf getreten wird, mBewegung gesetzt werden kann. Wenn man nun dieSpulen mittelst des Rades in Bewegung setzen will, sosteckt auf dem Hintern End» einer jeden Spule einekleine Rolle t, und um eine jede von diesen Rollen gehtvon dem großen Trittrade ein Schnur u, die folgendenGang hat. Nachdem die Seite erst um das große Rad !geschlungen worden, so geht das eine Ende derselbe»von u nach der ersten Rolle r, und von unten heraufüber solche, unten herum um die zweite, und so um diedritte und vierte, bis daß sich beide Enden mit derSchnur wieder an dem Rade vereinigen. Sobald alsodas Rad durch den Fußtritt s in Bewegung gesetztwird, so bewegt eS alle vier Rollen mit ihren Spillenund Spulen. Der Faden der auf den Kronen hän-genden Seide wird an den Spulen befestiget, und sobaldsich diese umdrehen, so wickeln sie den Faden von denKronen auf sich auf. Da aber die Seide sich nur aufeine Stelle der Spule aufwickeln würde, wenn der Fa-den immer in einer Richtung bliebe, und man alle vierFäden auf den Spulen nicht mit den Händen lenkenkann, weil solches nicht allein unmöglich, sondern auchmühsam und beschwerlich wäre, so hat man sich des folgen-den Mittels bedient, den Faden längst einer jeden Spule !zu leiten, damit sich derselbe überall gleich aufwickleDer Schrägen wird von dem Balken i in zwei Theile
getheilt, und in dem Balken ist zwischenjeder Spule, da,
wo diese liegt, ein längliches Loch eingemeißelt, welches ^ungefähr einen guten Zoll lang ist, so daß sich ein schmä !leresBrettchen vdarinbequemhin und her schieben kann. ^Diese kleinen Bretter sind so lang, daß sie nicht alleinden Raum der Abtheilung, wo die Spulen laufen, ein-