Band 
Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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Seidenwirkerey. 467

wagrechte 8, sind miteinander in t vereiniget. Ueberder Latte 8 ist auf der Scheermühle ein Brett u derQuere nach befestiget, welches gerade mit dem Zapfenm der Welle I eine Rinne v hak. An der senkrechtenStange c; befindet sich ein bewegliches wagrechteSStücke, das sich in einem eingeschnittenen Reif derStange cj, auf Und nieder schieben läßt. Dieses Stück,welches zusammen mit seinen andern Theilen der Füh-rer oder auch der Hund genannt wird, ist ungefähr 1Fuß lang und 4 Zoll breit und dick, und hat in x einenEinschnitt, welcher die größte Hälfte des Ganzen be-trägt. Dasjenige Holz, welches vor dem Einschnittstehen bleibt, ist kaum 1 Zoll dick, und auf beiden Kän-ten dieses Einschnittes sind dünne runde Eisen derLänge nach aufgelegt und befestiget, wovon man in derZeichnung in ^ das vorderste sehen kann, und in der Fig.8704, wo man den Führer besonders sehen kann, sindbeide zu sehen; und dieselben Buchstaben, welche in Fig.8702 vorkommen, bezeichnen auch hier dasselbe. Zwi-fchen den dünnen eisernen Stäben sind zwei Glasröh-ren 2 und senkrecht eingeseßt, wovon die in 2 etwaslänger, als die andere ist. Sie stehen kaum -Z- Zollauseinander, und zwischen beiden Röhren müssen dieKettenfäden nach der Scheermühle geleitet werden,nachdem solche erst zwischen dem Stäbchen ^ und einerandern dickern, runden Stange von Eisen a 3 durchge-zogen sind. Diese runde und wohl geglättete Stanges a ist mit einem breiten eisernen Bande d K vermit-telst Nägel an den breiten Stücken des Führers ange-nagelt. Der Führer dient die geschornen Kettenfädenvon der Scheerlatte dergestellt auf die Mühle zu leiten,daß die Umgänge dieser Kettenfaden auf -er Mühleherauf und herunter geführt werden. Dieserhalb kanndieser Führer in dem Reif des senkrechten Ständers czherauf und herunter geschoben werden. Dieses mußgeschehen, ohne daß der Echterer selbst ttökhig hat, da-

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