Band 
Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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468 Seidenwirkerey.

Hei zu verweilen. Deßhalb ist an der Latte s, welchevor der senkrechten Latte ein wenig hervorragt, eineRolle e e befestiget, und parallel Mit dieser ist eine an.dere auf dem Führer in cl ck befestiget. Diese letztesteht in einer kleinen eisernen Gabel, worin solche be-weglich befestiget ist, und darin herumlaufen kann.Von dem Zapfen rn der Welle 1 kommt eine Schnuroder Saite u, die so lang ist, daß sie von dem Zapfenüber die Latte 8, und an der senkrechten Latte cj hinabbis unten an die Erde reicht. Sie ist an dem Zapfenangebunden, geht über das Brett u, in der Rinne r,und über die Rolle e e und 6 6, woselbst sie unter der-selben befestiget ist. Beide Rollen dienen dazu, daßdie Schnur sich darüber leichter schleife, und währenddes ScheerenS nirgends in der Bewegung gehemmtwerde. Vermittelst dieser Schnur wird nun der Füh-rer hinaufgezogen, und wenn er wieder herunter gehensoll, so sinkt er durch seine eigene Schwere; denn sobalddie Scheibe t rechts herumgedreht wird, und der Füh-rer ist unten, so zieht die Schnur den Führer in dieHöhe, und solche wickelt sich um den Zapfen m, wieFig. 8702 zeigt. Der Zapfen ist so lang, daß wen»sich die Schnur aufgewickelt hat, der Führer oben sieht,und sobald die Scheibe k wieder rückwärts links gedrehtwird, so geht der Führer vermittelst seiner eigenenSchwere wieder herunter. Diese Scheermühle hat eben >solche Latten mit hölzernen Nageln, um die Kreuzung !der Kettenfaden zu machen, als wie die Scheerrahmen jin den andern Manufakturen. Da aber die Abtheilun-gen des Umkreises dieser Scheermühle schmäler sind, somüssen oberwärts an zwei Abtheilungen dergleichenQuerlatten mit Nägeln angebracht werden, wovon dieeine 11 zwei Nägel, die andere Z § aber nur einen hat.Unten ist nun an einer Abtheilung eine Latte b b mit >zwei Nägeln angebracht. Diese Scheermühle ist bei fden mehrsten Fabrikanten die gewöhnlichste, und wird