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Art ohne Fehler durch das Rietblatt gezogen, so müssenungefähr zwei Finger stark die Enden der Kettenfädenmit einem Knoten zusammengebunden werden; stärkerdarf solches aber nicht geschehen; denn wäre das Gebun-dene zu stark bei dem Anfange des.Knotens, so würdedas Blatt leiden, weil die Stifte des RiecblatteS, vonso vielen zusammengebundenen Enden, an einer oder derandern Seite Gefahr laufen würden zu zerbrechen, undzwar an derjenigen Seite, wo der Zeug allzustark gezo-gen würbe, oder die Faden in den äußern Stiften jedesBündels würden auch durch den allzuschweren Drucknach der Seite des stärksten Zuges zugedrückt werden,und nicht gut in dem Riet spielen können. Wenn nundurch die ganze Breite der Kette die Enden, in der obenerwähnten Stärke, in Bündel gebunden worden, so mußvorne in dem Baume, wo der Weber sitzt, und der fertige !Zeug aufgewickelt wird, die Kette befestiget werden. Er !nimmt deswegen eben solche Ruthe, als er sie in die Ketten-bäume gelegt hat, umwickelt dieselbe mit einer Schnur, ^und steckt durch die herabhängenden Schleifen eine an- ;dere dünne Ruthe. Die erste legt der Arbeiter in dieFuge des Zeugbaumes, so daß solche genau und fest ,in derselben liegt, und dreht den Baum in etwas herum, ^daß die Ruthe von den Scknurfchleifen gleichsam in derFuge umgewickelt wird. Er nimmt hierauf eine andereSchnur, befestiget sie mit einem Ende an dem Stäbe, derin den Schleifen der Fitze steckt, faßt die Bündel derKettenfäden, und zieht die Schnur durch die Hälfte der-selben neben den Knoten. Dann zieht er die Schnurwieder über den Stab, von diesem wieder durch einenBündel Kettenfäden, und so schlägt er die Schnmschlangenweife um den Stab und dieKettenbündel, und !befestiget hierdurch die Kette an diesem Stäbe. Jeht 'wird der Zeugbaum vermittelst eines Knüppels in eingebohrtes Loch umgedreht, der Stab mit den Ketten-enden aufgewickelt, und solches so weit, daß die zuBün^