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Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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526 Seidenwirkerey.

giebt Weber, die darin so besondere kleine Handgriffes. sitzen, die sich nicht leicht beschreiben lassen, Luden, sienur in besonderen Fällen ausgeübt werden können.

Die faconnirt-seidenen Zeuge, welchem^einen glatten oder leinwandartigen Grund, sondmtheils einen Köper- und Atlasgrund haben, theils auchgeblümt gewebt werden, macht man mit verschied«Schäften und Fußtritten. Zu den faconnirten Zeu>gen gehören auch diejenigen, welche einen Köper bilden,der bald mehr, bald weniger schräg läuft, und dadurchentsteht, daß die Verbindung der Einschlagfäden mitden Kettenfäden mehr oder weniger bei jedem Tritt vonder gerade» Linie abweicht. Hierher gehören auch nochalle diejenigen Zeugarten, die zwar einen glatten Grundhaben, aber auf ihrer Oberfläche verschiedene Figurenhervorbringen.

Die seidene Serge, Sersche ist ein Zeug «u!einer schrägen Verbindung der Ketten - und Einschuß«fäden. Dieser Zeug wird einfach und doppelt gemacht.Der doppelte hat noch einmal so viele Fäden in trrKette oder er wird mit doppelten Fäden eingelesen. Erist gewöhnlich Ellen breit. Der doppelte ist IMRiet im Blatte hoch, und in jedes Riet werden »indoppelte Fäden eingezogen, so daß zu diesem Zeuge4000 Kettenfäden geschoren werden müssen. Manscheert dieses Zeug am besten mit 80 Rollen, womitder Weber 50 Gänge scheert. Man nimmt hierzu eineschöne Organsinseide von 26 bis 30 As Man verfährthierbei auf dieselbe Weise, wenn man diesen Zeug scheertund auf die Bäume bringt, wie oben angeführt worden!auch passirt man die Kettenfäden von hinten nach vorneindie Schäfte ein. Der Seidenwirker webt diesen Zeug mitacht Schäften, und eben so vielen Fußtritten. Dieeinfache Sersche wird mit denselben Handgriffen ge-macht und ist von der andern nur in so fern unterschie-den, daß sie nicht so vieleKettenfäden hat, weil nur in ein