534 Seidenwirkerey.
ersten Schaft des hintersten Theils, der mit 1 bezeichnetwird, und sagt Figur 1; dann passirt er den zweitenFaden in den ersten Schaft des vordersten Theils undbezeichnet ihn mir 5, und sagt Fig. 2; den dritten Fa-den in den Schaft 1, und so passirt er wechselweise 16 lFäden in diese beiden Schäfte, so daß ein Faden umden andern durch die beiden genannten Schäfte geht,und also durch jeden achte passirt werden. Diese 16Fäden bilden nun einen Stein. Er passirt nun wie- j
der Iß Faden in die beiden folgenden Schäfte, welche ^
mit 2 und 6 bezeichnet sind, auf dieselbe Weise, als sei-ches bei 1 und 5 geschehen, und so wird ein zweiterStein gebildet und so fort. Die acht Schäfte werdennun mit den fünf Fußtritten vereiniget. Alle Schäftewerden von oben an die Tümler und von unten an diekurzen Latten gebunden, so daß ein jeder Schaft an sei- jnem Tümler und kurzen Latte befestiget ist. AlleTüm- ^ler sind gleichfalls mit ihren langen Schnüren c>, Fig.8702, an den langen Latten befestiget. Er nimmt nundie Vorschrift seiner Verbindung, die er Part nenntvor sich, um die Verbindung der Schäfte mit den Trit-ten zu bewerkstelligen. Nachstehende Tabelle giebt einendeutlichen Begriff, wie die Schäfte mit den Tritten !verbunden sind;
Wie die Schäfte mit den Wie sie mit den kurzenlangen Latten an den Fuß- Latten an dieTnttegebun-tritt gebunden sind. den sind.
Schäfte, f'nng. Latt. Tritte. Schäfte. Kur» Lütt. Trine.
1. 6. 7. und 8. an 1. 2. 3. 4. und 5. an 1.
2. 5, 7. und 8. — 2. 1. 3. 4. und 6. 2.
1.2. 3. und 4. — 3. 5. 6. 7. und 8. — b.
3. 5. 6. und 8. — 4. 1.2. 4, und 7. — 4.
4. 5. 6. und 7. — 5. 1.2. 3. und 8, — 5.
Die verschiedenen Theile der Figur entstehen nun
durch diese verschiedene Verbindung der Schäfte auffolgende Weise. Wenn bis zum Weben Alles bei die-