Band 
Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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540 Seidmwirkerey.

seing senkrecht herunter, und jede derselben wird mit die-sem Ende an die Halsschnur oder Kammschnur sserSchäfte angebunden. Alle diese Schafte hängen indem Stuhl unter den Rahmenschnüren hintereinander ineiner Reihe weg. Die Kammschnüre sind an dieKämme oder Schäfte an beiden Enden derselben ange.bunden, laufen gegen die Enden der Rahmschnüre spitzzusammen, und bilden ausgespannt ein Dreieck. DieSchäfte sind eben so beschaffen, als die schon obenmehrere Male beschriebenen Schäfte, außer daß siebald mehr, bald weniger Letzen oder Fädenhebel haben.Unten sind an jedem Schafte Schnüre mit Bley ange.bunden, die dazu dienen, einen jeden Schaft wieder anseinen Ort hinab zu ziehen, wenn er von dem Kegel indie Höhe gezogen wird. Die Vereinigung der Rahmen-schnüre mit den Kammschnüren geschieht deßhalb, damitdie Schäfte durch diese Vereinigung in die Höhe gezo-gen werden können, welches vermittelst der Schnüre ge-schieht, die außerhalb des Stuhles angebracht sind, undverschiedene Namen führen, alle zusammen aberKe-gelzug heißen. An der einen Seite, entweder rechtsoder links, ist an jeder Rahmengerte eine Schnur voneinem dünnen Bindfaden angebunden, indem ein jederdieser Fäden mit einer Schleife an den Rahmenschnürenangeknüpft ist. Alle diese Schnüre heißen Hauptbran>chen oder auch Colleschnüre, welchen Namen sie vondem darunter befindlichen Brette haben, welches Colle-brett heißt, und welches verschiedene Reihen Löcherhat, wodurch die Hauptbranchen durchgezogen werden.Das genannte Brett hängt frei, und ist nur mitSchnüren von beiden Seiten an dem Balken des Zim-mers oder auch an etwas anderem befestiget. JedeHauptbranche ist durch em Loch des CollebretteS durch-gezogen, und hängt senkrecht herunter, Unter demBrette ist sie wieder mit einer andern Schnur vereini-get, welches ein gut gedreheter Faden ist. Diese letz-