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Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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Seife und Seifensiederey. 573

zu, weil die Seift, ohne diesen Zusaß, griesig werden,sich nicht gut schneiden und keine gute Schnittflächebekommen soll. Auch das Baumöl, welches mandazu nimmt, ist keineSwegeS gleichgültig. Man un-terscheidet drei Sorten Baumöl, das Jung fernöl,welches bei einem schwachen Drucke der Oliven auS-fließk; das gewöhnliche Baumöl, das einenstärkeren Druck und die Mitwirkung des warmenWassers erfordert, und das aus dem Marke durcheinen sehr heftigen Druck, jedoch nur in geringerMenge, ausgepreßte Oel, welches eine sehr beträcht-liche Menge Schleim enthält. Das erste geht mitden Alkalien keine bleibende, seifenartige Verbindungein, sondern das Oel trennt sich von der Lauge undbildet ein seifenartigeS Magma, in welchem das Oelvorwaltet. Auch die dritte Art Oel giebt eine Seiftvon schlechter Beschaffenheit; man bedient sich daherder zweiten oder des gewöhnlichen Baumöls zur Be-reitung der Seifen. Wendet man nun noch eineaus Glaubersalz bereitete Sode an, so ist die zurück-bleibende Seift von einem Gehalte an Alaunerde undschwefelwasserstoffsaurem Eisen sehr dunkel, beinaheschwarzblau gefärbt, und enthält nur 0,10 Wasser.Man verwandelt sie nun entweder in weiße oder inmarmorirte Seift. Das erste geschieht, indem mansie in einer kleinen Menge heißer schwacher AeHlaugezergehen läßt, worin sich eine eisenhaltige Alaunerden-seife zu Boden seht, reine Seift sich als ein weißerTeig auf der Oberfläche ausscheidet, in die Formgeschöpft wird, die nach dem Zerschneiden die Tafel-seife giebt. Die Bereitung der weißenSpani-schen Seife, Lapo slbus, welche aus

den oben angeführten Species, Natron und Olivenölbesteht, eine weiche weiße, schlüpfrige Masse ist, inrectificirtem Weingeiste sich völlig auflöset und imWasser mit trüber, schaumiger Auflösung, soll daher