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Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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574 Seift und Seifensiederei). >

nicht in metallenen Kesseln geschehen, sondern invon Mauersteinen mit einem gewissen Cements ge< !machten und auf starken eisernen Stangen befestig,ten Pfannen. Um die Seife zu marmornen, mußman derselben eine gehörige Menge warmer, schwa- Icher Lauge zusetzen, und sie dann in der Form nichtzu >schnell und nicht zu langsam erkalten lassen, damitdie schwarze, eisenhaltige Alaunerdeseife durch eineArt von Krystallisation sich von der ganzen Masseabsondern, und in einzelnen Adern zusammenziehenkönne, welche dann der Seife das marmorirte Ansthen geben. Das Marmoriren geschieht auch wohldurch Einrühren von Eisenvitriol, den man entwe<der früher durch alkalische Lauge zersetzt hat, oderder diese Zersetzung beim Einrühren durch die in demSeifenteige noch vorhandene Lauge erfährt. Auchdurch Manganes soll diese Farbe hervorgebrachtwerden, so wie durch Indiz oder Cochenille. Manverfertiget die Oel-Seife in bedeutender Menge inden Landern, in welchen der Olivenbaum cultivirtund von dessen Früchte Baumöl gewonnen wird, alsin Portugal, Spanien, Italien und in dem südlichenFrankreich, und daher auch die Namen Spanische,Venetianische, Französische oder Marseiller rc. Seife.

Ein Mehreres über diese Seifen und den Handel mit !denselben, s. weiter unten.

Die gemeine weiße Seife, gemeine weißeHausseife, 8a^0 vul^sris 8. aloslinns, 8spocloinvLtieus; Fr. 8avon ordlnaira - on klloaiwe,8avou clomkstlcjuo; Engl. Oommon «oa^Zkal.8 ajioii 6 60IMNNN6 o oleolino , entsteht in unsernSeifensiedereien aus einer Verbindung der Potaschemit dem Talge, welche Kaliseife dann durch Kochsalzzersetzt wird. Bei der Bereitung der gewöhnlichenSeife in den Seifensiedereyen kommt alles auf einegute Laylge, Seifensieder lauge, an. Man