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lang gekocht. Hierbei muß angemerkt werden, daßman mit dem Feuer auch behutsam-verfahren muß, weildieser Schmutz nicht nur im Kessel leicht anbrennt, so»,dern zugleich bei einem starken Schaume in die Höhesteigt. Wird dieser Schaum abgenommen, so unter-bleibt das Steigen. Man kann diese schmutzige SeifeimKessel stehen lassen, und wenn sie daraus kalt gewor-den, den unten am Boden angesetzten Schmutz nocheinmal abschneiden, und wenn man eö dann versuchenwill, und Lauge dazu vorräthig hat, kann aus dieserschmutzigen Seife immer noch eine reine Seife durchnochmaliges Kochen erhalten werden; aber immer mit we-niger und Mittellauge, und dann muß immerfort, umdasSteigen zu verhindern, der sich aufgesetzte Schaum vonder klaren Seife abgenommen werden, welcher Schaumdann zur leichten Seife oder zur bloßen Wäsche gebrauchtwird. Zum Kochen eines solchen kleinen Quantums,kann man auch die kleinen Formen mit Nutzen gebrau-chen, worin ein Stück von sechs Pfund Seife Platzfindet.
Im Zimmer, im Kleinen auf einem Kohlenbecken zujeder Zeit im Jahre eine Seife zu kochen und zu ver-vielfältigen, die nach Verlauf von einer Stunde zumGebrauche gut ist. Hierzu gebraucht man die oben an-geführte Lauge Nr. 2, S. 585. Diese Lauge muß,außer der Probe ihrer Stärke, auch eine Farbe wie einHeller Franzwein haben, wenn anders die Seife, die dar-aus gemacht werden soll, ohne Wascherde eine vollkom-mene Weiße besitzen soll. Man kann diese Lauge so-gleich nach dem Ablaufen vorn Aeschersasse gebrauchen,auch dieselbe zum jedesmaligen Gebrauche in reinengläsernen Bouteillen im Keller aufbewahren. Wenndie Seife gemacht werden soll, nimmt man zwei bisdrei, oder mehrere Pfunde von der oben angeführtenund beschriebenen Kernseife, die aber nicht mit Farbevermischt seyn muß, und wenn etwa Staub oder