Seife und Seifensiederey. 609
bracht und ausgeglühet, so erhält man den Seifen»siederfluß, dessen man sich inden Alaunsiedereyen zurFällung des Alaunmehls bedient. Man kann statt desKochsalzes zum Absalzen der Seife sich auch des schare«
I felfauren Natrunis bedienen, in welchem Falle die Un«terlauge nicht salzsaure, sondern schwefelsaure Salze ent-hält. Bereitet man sich statt -er Kalilauge gleich an-fangs eine Lauge aus Natrum, so verfährt man beimSieden der Seife wie oben, S. 572, angeführt worden.
! In diesem Falle erhält man auch ohne Absalzen eineharte Seife. Man pflegt jedoch auch Kochsalz alleinin einer weit geringeren Menge zuzusehen. Dieses Salz> erleidet unter den angeführten Umständen keine Zerle«gunq; es wirkt bloß als Ausscheidungsmittel für dieSeife aus der Unterlauge. Richter hat mehrere Ta«j bellen berechnet, aus welchen man das quantitative Ver«
! hältniß zwischen den Laugen aus Kali, Natrum und denbeizumischenden fetten Stoffen, so wie die Menge desKochsalzes oder schwefelsauren Natrums, welche zurZerlegung der mit Kali gebildeten Seife erforderlich sind,ersehen kann:
Tabelle
über das quantitative Verhältniß derLaugeaus kaustischem Kali und demGewichte VeSfettigen Zuschlages. Eserfordertr
Die Auflösung des kausti-
schen Kali in Wasser, wenn
Prozente des zuzusehenden
sie nachstehendes specifisches
Fettes.
Gewicht hat« ,
1,00.
1,02 .....1,04.
0
44
9z
1,06 .....
14
1,08 .....
184
1,10 .....
224
Der. rechn. Enr. Theil 61.11, §2 q