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Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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630 Seife und Seifensiederey.

dadurch die Consistenz derselben leidet. Dieser Betrug ,ist aber sehr leicht zu entdecken, wenn die Seife einige iZeit der Luft ausgesetzt wird. Das Wasser verdunstetund aus dem Gewichtsverluste, welchen die Seife erlebdet, läßt sich die Menge des Wassers finden, Damitdie längere Zeit aufbewahrte Seife ihren Wassergehaltnicht verliere, wird sie von den Seifensiedern in eineAuflösung aus Kochsalz gelegt, welche die Seife nichtauflöset, aber auf der andern Seite das Verdunsten desWassers verhindert, und sogar das Gewicht derselbenerhält, ja vermehrt. Darret, Lesievre und Pelle-tier nahmen zwei Stücke Seife von gleichem Gewichte,die auf die angegebene Art verfälscht worden war, daseine legten sie an die Luft an einem trocknen Orte, dasandere in eine gesättigte Lauge von Kochsalz. NachVerlauf eines Monats hatte das der Luft ausgesetzteStück 0,56 von seinem Gewichte verloren, das andere0,10 gewonnen. In England setzen hie Seifensieder,um den Preis der Seife herabzusetzen, derselben einebeträchtliche Menge Harz zu, von welcher Vermischungoder Beimischung die Seife eine gelbe Farbe erhält.

Die Anwendung der Seife zum Reinigen der Zeug«macht es nothwendig, daß sie einen Ueberschuß von Al-kali enthalte; denn nähert sie sich dem neutralen Zu-stande zu sehr, so taucht sie nicht ferner zur Erreichungjenes Zweckes; und da sich ferner das Alkali in derSeife in kaustischem Zustande befinden muß, so verliertsie selbst bei überflüssigem Kali dennoch jene Eigenschaft,weil sich dasselbe mit Kohlensäure aus der Atmosphäreverbindet, welchen Fehler man dadurch abhelfen kann,daß man die Seife beim Gebrauch in einer schwachenLauge auflöset.

Die weichen Seifen oder Schmierseifen unterscheidensich von der Natronseife nicht allein durch einen beträcht-lichen Wassergehalt, durch die Consistenz, und durch diegrößere Scharfe, sondern auch durch einen widrigen