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Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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644 Seife und Seifensiederei j

führt worden. Man verfälscht die Seife oft mit durch,gesiebtem Kalkmehle, mit Stärke, Mehl, Wascherdeoder Walkererde. Um nun dieses zu erfahren, schnei- !det man ein Stück Seife, die das Ansehen einer ver-fälschten hat, in Stücken, thut solche in einem Kesselaufs Feuer, und gießt klare Lauge darüber, kocht sie undläßt solche kalt werden; ist sie verfälscht, so findet manim Grunde die fremde Materie liegen. Die fremdenSeifen, wie die Venetianische, Spanische, Marseillerrc.Seife, machen einen nicht unwichtigen Handels-Attikelaus. Die meiste weiße und gemarmelte Seife, dieunter dem Name» Venetianische und Spanische Seifein den Handel kommt, liefert Genua, Venedig, Galli.poli, Ancona und Alikante. Sie führt verschiedeneZeichen, z. B. einen halben Mond, eine Bärenklaue:c.Die Venetianische Seife ist in Tafeln, hat eine weißeFarbe, und ist sehr leicht. Die Marseiller weiße Seifekommt auch in langen viereckigen Tafeln, die mehr oderweniger dick sind, Luden Handel, eben so die gemarmelte,welche auswendig weiß und röthlich und inwendig blauweißlich schattirt ist. Die Tafeln der genannten weiße»Seife haben än Gewicht 25 bis 30Pfd.; sind bläulicht-weiß, dabei glänzend; sie muß so wenig fett und schmie-rig, als nur immer möglich seyn; auch muß sie einenguten Geruch haben und sich leicht schneiden lassen.Die gemarmelte Seife ist in Stücken von 3 bis 4 Pfo ,die in Kisten von Tannenholz eingepackt werben. Manverkauft diese Seife in halben Kisten oder Tiercons,worauf der Verkäufer 4 Prozent Sconto giebt. DieTiercons halten gegen 360 Pfund, die halben Kistenbeinahe 180 Pfund. Genua verhandelt seine Seife inKisten bei Cankara von 150 Pfund ohne Thara. DieRussische Seife wird nach den Deutschen Seestädten inMenge gebracht. Man giebt derselben auf denMärkten den Vorzug vor den meisten einheimischenArten. Man handelt sie in Kisten, und z. B. in HE,