Seife (Franz.). Seife'(medicinischr). 649
Seife (Französische), s.oben, ,S. 574.
— (geblümtes, s. Seife (wellenförmigge-
zeichnete). >
— (gemeine), s. das, S- 574.
-(Gold-),s. das., S. 641.
— (grüne), s. Seife (Schmier-).
! — (harke), s. oben, S, 571.
! — (HauS-), s. das., S. 574 u. f.
! — (Honig-), s. Seife (wohlriechende).
-(Kalk-), s. oben, S. 640.
— (Kartoffel-), s. das., S. 633.
— (Kern-), s. das., S. 590.
' -(Kobalt-), s. das., S. 642.
! —(künstliche), durch die Kunst hervorgebrachteSeifen, wozu alle zusammengesetzte Seifen gehören,das heißt, die mit einem Alkali und Oel oder Talgzusammengesetzt worden.
— (Mandel-), s. Seife (wohlriechende).
— (Manganes-), s. oben, S. 643>.
—- (marmyrikte), s. das., S. 574, 618.
— (Marfeiller-), f. das., S. 574, 617 u. f., 644,
— (medicinische), medicinifche Seifen, Sei-fen-, welche nur in der Arzneikunst Anwendung fin-den, und aus einer kaustischen Lauge und einem rei-nen Oele bestehen; s. oben, S. 632. Auch Hagenempfiehlt diese Seifen ohne alle Wärme zu bereiten,damit das Oel durchs Feuer keine Veränderung er-leide. Die kaustische Lauge zu derselben muß so con-centrirt seyn, daß sie in einem Gläschen, welches ge-nau eine Unze Wasser enthält, 1 Unze und drchQuentchen wiegt. Diese Lauge vermischt man nunin einer glasurten Schale mit zwei Theilen Baumöl,und rührt sie von Zeit zu Zeit mit einem hölzernenStäbe um. Die Vermischung wird dann in siebenbis acht Tagen weiß und bekommt die Consistenz ei-ner Seife. Wenn.die Seife zum innerliche» Ge-brauche benutzt wird, darf man nie vne von Seifen«