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Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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650 Seife (Metall-). Seife (natürliche).

fiebern bereitete nehmen, weil sie solche in kupferne»Gefäßen und von Talg bereiten, da hierzu nur einreines Baumöl genommen werden muß.

Seife (Metall-), Metallfeifen, s.oben, S.641.

— (Natürliche). Natürliche Seifen nennt manalle seifenartige Stoffe aus dem Gewächs-, Mineral-und Thierreiche. Das GewächSreich bietet uns vielenatürliche seifenartige Substanzen dar, alsSästeaurden Pflanzen, z. B. von der größer» Consolida, denMalven oder Pappeln; den Schleim aus dem Lein-samen rc. Alle diese Säfte und Schleime sind natür-liche Seifen, die man zum Waschen und Säubernder Wäsche und des leinenen Zeuges, der Wolle undSeide, so gut, als die künstlichen Fabrikseifen an-wenden kann. Es wäre daher sehr zu wünschen,daß man die schleimichten Säfte der Pflanzen oderihren Extract dazu gebrauchte, die Seide zu reinigen,anstatt der Laugensalzjgen Seife, die bekanntlich derSeide nicht ganz zuträglich ist. Man kann sie sogarin ein flüssiges Wesen auflösen, wenn sie einigeStunden lang in Laugenwassec gekocht wird. Indem Mineralreiche findet man die Bolerden undden Thon, welches natürliche seifenartige Materiensind; die Tuchfabrikanten machen davon einen starkenGebrauch zum Reinigen und Zubereiten ihrer wolle-nen Tücher, die gefärbt werden sollen. Aus demThierreiche kann man die gallerichte Theile, dieOchsengalle, den frischen, aber auch faulen Urin, denkäsichten Theil der Milch, den ranzigen Schmeer, be-sonders wenn diese einige gallerichte Theile noch be-sitzen, sind sehr gute natürliche saure Seifen, weicheanstatt der künstlichen dienen können. Die natürli-chen Seifen aus den drei Naturreichen haben diesel-ben Eigenschaften, als die durch Kunst hervorgebrach-ten. Wenn ihr Gebrauch mehr eingeführt werdensollte, so würde es sehr ökonomisch für diejenigenFabriken seyn, die viel alkalische Seife verbrauchen.