Band 
Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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j Seifenkugel. 669

fall können wieder andere Seifenkugeln gemacht wer-den. Man kann statt des Bleyweißes auch Bismuth-oderWiSmuthweiß, Liane ck'L8p9Zn6) nehmen, undum den Seifenkugeln-eine röthliche Farbe zu geben,i rothes Eisenopid, oder Cochenille rc. — Seifenku-! geln aufeine andere Art. Man schabe weißei Seife sehr klein in einen Topf, gieße eine Tasse vollBranntwein darüber, schütterm wenigPotasche hinzu,und rühre Alles mit einem Spatel um, bis die Seifezergangen ist; dann wird stegequirlt und übereinandergeschlagen, bis sie Schaum giebt; dann indemTopfeeinen Tag lang stehen gelassen. Man nimmt nunvon dieser Masse etwas mit der Hand, die man vor-her in Puder taucht, damit nichts anklebt, und rolltKugeln von beliebiger Größe daraus, die man nachherfest werden läßt und in Formen bringt. Einedritte Art Seifenkugeln. Man nehme ge-schabte Spanische Seife, und setze solche so lange derSonne aus, bis daß sie völlig ausgetrocknet ist, undsich vollkommen stoßen läßt. Man nehme nun 1Unze gepulverte Pomeranzenschalen, eine halbe UnzeFlorentinische Violenwurzel, 1 Loth Weinsteinsalzoder gereinige Potasche, und menge Alles untereinan-der; setze so viel reinen Geist hinzu, daß daraus einefrische Masse entsteht. Man thut nun noch hinzu zehnTropfen Bergamot-, Jasmin- und Nelkenöl, stößtAlles gut durch einander und formet daraus Ku-geln. — Eine vierte Art Seifenkugeln.Man nehme^Pfund fein geschabte Spanische Seife,2 Unzen gepülverte Florentinische Violenwurzel, 6Gran gepülverte Kalmuswurzel, 1 Unze gepülverteRosen; Gewürznelken, Lorbeerblätter, Lavendel, vonjedem 1 Drachme, ebenfalls fein gepulvert, Storaxin Körnern ^ Quentchen. Man vermenge Alles sehr'j genau, und stoße eS mit einer hinreichenden Menge