670 Seifenkugel. ^
von Roserrgeist zu einer Masse an, aus welcher Sei.fenkugeln gemacht werden.
Seifenkugeln zum Rasiren. Man nehme5 Pfund der besten Seife, und vermische sie mit ei-nem Pfunde feinen Haarpuder. Die Seife wird >klein gehackt, und über dem Feuer zergehen gelas.sen, indem man 4- Nößel Wasser hinzu gießt, damitsie nicht anbrennt. Anfangs trägt man ^ des Pu-ders ein, und mischt und rührt Alles gut untereinan-der, damit sich nichts an den Kessel anhängt. Wenndiese Mischung fertig und zu Teig geworden, wirdLetzterer auf ein Brett gethan, das letzte DrittelPuder darunter gemacht, und geknetet, wie es dieBäcker mit dem Brodteige machen, in den Händenherum geworfen, und eine Kugelform gegeben.Hierbei muß man immer feinen Puder bei der Handhaben, und von Zeit zu Zeit die Hände hineinkauchen,weil sich der Teig gern anhängt. — Eine zweiteVorschrift. Man nimmt verschiedene Seifenkeige,die man vorher gefärbt und parfümirt hak, jedenbesonders, knetet sie zusammen untereinander, undgiebt denselben eine runde Kugelform, indem mansie auf einem runden Cylinder von Blech herumrollt.Man bereitet auch leichte, wohlriechende und geruch-lose, marmorirte und nicht marmorirteKugeln, wennman gemeine Seife nimmt, und sie mit Luft aufbla-set, indem man während der Arbeit eine gewisseMenge Eyweiß darunter quirlt. — Eine dritteVorfchrift. Man nimmt hierzn 6 Pfund Seife,schneidet sie dünn, gießt ein Maaß Wasser darüber,in welchem man sechs zerschnittene Citrone» abko-chen lassen muß, die man nachher durch ein Tuchdrückt. Wenn die Seife zergangen ist, nimmt mansie vom Feuer, und thut 3 Pfd. pulverisirte Stärke,nebst einigen Tropfen Citronen - Essenz dazu; dann