Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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Lr Manufactürm und Fabriken.

einen ganz andern Ursprungs als die Seide hak,- weil sie aus Egypten - und der Landschaft Elis' tn Achajen kam, und weil sie eine sehr feineund dünne Leinwand war, die öfters mtt Pur-pur gefärbt, und zu allerhand Tüchern gebraucht' wurde. Lipsius ist in dem Unterschiede nichtglücklicher, den er zwischen der Seide von Wür-mern, und der Seide von gewissen Bäumenbey den Serern angiebt, nemkch solcher Bäume,die, wie Ammian Marcelin sagt, sehr zarteFaserchen geben, die man verarbeiten konnte.Eine Stelle aus dem Seevius macht dache,rüge- was der alte Geschichtschreiber, und ^die'^neuern Kunstrichter vorgeben, zu nichte. Beiden Judicrn und Serern, saft Servius, giebtes gewisse Würrner «iüf Bäumen- welche Sei-denwarürer genennt werden, welche nach Art derSpinnen die feinsten Faden ziehen: daraus wird' dw Seide gemacht; denn daß es Baumwollesey- das können wir nicht annehmen.

Die seidenen Zeuge wäre» unter den Kai-sers nicht gemein, und als ZüliuS Cäsarbei der Vorstellung eines Schauspiels die Bnh-. ur damit bedecken ließ, so glaubte er eine grüße'Pracht zu zeigen. Tiber vechvt'sie den Män-nern zu tragen, weil eine so übertriebene Ver-schwendung, .wie Tacitus sagt, ihnen zurSchande gereichte. Diese Zeuge, welche ausder Insel Coos, oder aus Assyrien kamen, wa-ren von Seide und Leinwand vermischt, undwurden halbseiden genannt, doch von Hrliogaba-lus an, waren sie ganz von Seide:

Justiniatü errichtete zu Constantinopel,Athen, Theben und Korinth- die ersten Sei-denfabriken, kurze Zeit hernach, als zwey Mön-che« die aus Indien kamen, die Eyer von den

Wär-