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Friedrich Albrecht Carl Gren's ... Grundriss der Naturlehre / Friedrich Albrecht Carl Gren ; Herausgegeben von Ernst Gottfried Fischer
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707
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Fünftes H a uptstück.

Magnetische Materie.

§. 1420.

Eilt besonderes Eisenerz, das unter dem Namen desMagnets (Magnetes), des magnerifcben Eiftttsteines,bekannt ist, hat die Eigenschaft, das Eisen an sich zu ziehenund mit. ziemlicher Kraft an sich zu halten. Die Wirkungdieser Anziehung äußert sich schon in der Entfernung; undwenn das E'fen leicht und beweglich genug ist, so bewegt essich in der Nähe des Magnets gegen denselben zu, und auchumgekehrt der Magnet gegen das Eisen, wenn er Beweg-j lichkeit genug hat.

Versuche: An einen rohen Magnet hängt sich Eisenfeil al« «inBart an.

I Eine Nähnadel, die an einem Faden hängt, wird in der Entfernungnach dem Magnete gezogen.

E'scnleil, das a»t Quecksilber oder auf einem Papiere auf Wasserschwimmt, bewegt sich schon in der Entfernung gegen einen Magnet.

Ein Magnet, der auf einem Trete auf Wasser oder auf Quecksilberschwimmt, wird schon in der Entfernung vom Eisen angezogen.

§. 1421. Der Magnet, der sich frey genug bewegenkann, bleibt nicht in jeder läge, die man ihm giebt, son»dem wendet sich ohngefähr mit einem Ende gegen Norden,und mit dem encgegengcsehten nach Süden zu. An diesensich einander entzog, ngesehten Enden hängt sich auch das Ei,sinfeil in der größten Menge an den Magnet an, und kleine1 Stückchen Eifendrath stellen sich hier senkrecht auf dem! Magnete.

Versuch«: Ein Magnet, der an seinem Schwerpunkte durch einenWden ausaebüngt ist, dreht sich mit einer Seite nach Norden, mit derandern nach Süden.

Lbe» dieß geschieht, wenn er auf Quecksilber schwimmt.

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