Band 
Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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Scabiose. 131

Scabiose ist strauchartig, spröde, filzig, 2 Fuß unddarüber hoch. Die Blätter sind ungestielt, eylanzett-förmig, ungefähr eine Spanne lang, sägezähnig-auSgebijsen, an der Basis tief gezähnt und filzig.Die Blumen stehen auf langen Stielen, und bildenzweiteilige Rispen. Der gemeinschaftliche Kelch be-steht aus zehn kurzen, fast gleichen abstehendenBlättchen. Die Krönchen sind fünfspaltig, blaßblau,die Scrahlenkrönchsn länger, als die Blätter desgemeinschaftlichen Kelches. Der Fruchtboden ist mitborstenförmigen Spreublätkchen beseht; der Sameist länglich und mit acht Streifen versehen. Sieverlangt Durchwinterung im Glashause.

zi) Höchste Scabiose, 8onstio8n nl-ti88iuin, coroI1uIi8 rucliantistu8, koIi»8Iz^rato - z)iniintikicli8, clontatid tonion-1086 - z)uki6866ntiftu8) oaulk krutioo 80 .^Villcl. stnuni. Hort. Lerol. i. 148 - ^aocz.stört. Vinci. 2 . t. iFZ.

Der Stängel dieser in Afrika wachsendenPflanze ist strauchartig, cylindrisch, 4 — 6 Fußhoch, und hat einen holzigen kurzen Stamm. DieAeste sind cylindrisch, und mit Zottenhaaren beklei-det. Die Blätter sind leyerförmig-halbgefiedert, ge-zähnt, blaßgrün, filzig, fest ansihend; die unteren 4Fuß lang, die obern langgespitzt, eingeschnitten - halb-gefiedert. Die Blumenstiele lang, die Blumen ver-breiten einen hollunderartigen Geruch. Der gemein-schaftliche Kelch besteht aus zehn einfachen, schmalen,lanzettförmigen Blattern, die gespitzt sind. DieBlümchen sind fünfspaltig, purpurroth oder blaß-blau, doppelt länger, als die Kelchblättchen, dieAntheren fleischroth. Die äußere Samenkrone istglockenförmig, häutig, die innere besteht aus fünfschwärzlichen Borsten. Der Fruchtboden ist mit li-nicnförmigen, behaarten Spreublättchen besetzt.