Band 
Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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142 Scabiose.

auch sprossende Pflanzen, das heißt, wenn aus demgemeinschaftlichen Kelche Zweige oder gestielteBlumen entspringen. Diese monströsen Blumendarf man aber, sagt Dietrich, nicht mitI)io8n pro liiern verwechseln. Das Vaterlanddieser Scabiose ist nicht genau bekannt, nach eini-gen Schriftstellern soll sie in Ostindien wildwachsendangetroffen werden; sie kommt aber in Deutschlandüberall im Freien und fast in jedem Boden gut fort,und blüht vom July bis in den Herbst. Nach Diet-rich soll man den Samen in den nördliche» Ge-genden ins Mistbeet säen und hernach die Pflanzenan der bestimmten Stelle in'S Land setzen. Wennder Same später, ungefähr im Junius, ausgesäetwird, so ist die Pflanze zweijährig und blüht erstim künftigen Jahre. In diesem Falle muß manaber die Pflanzen vor dem Froste sichern. Im Gar-ten zu Eisenach hat sie im freien Lande den kaltenWinter nicht ausgehalten, daher räth der oben er-wähnte Schriftsteller, sie lieber wie andere einjähri-ge Pflanzen zu behandeln und alljährlich aus Sa-men zu ziehen.

52) Sibirische Scabiose, 8oaI)io8kl iso-t6N8i8, 6oro11u1l8 cz 11 i 11 11 6 li cl i 8 racliaii-tiliii8, 1oiiAioriliii8, ko1Ü8 bipin-

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Der Stängel dieser Scabiosenart ist weit-schweifig, aufwärts steigend, mit feinem Filze be-kleidet, ungefähr i Fuß lang. Die unteren Blättersind doppelt, die oberen einfach gefiedert, die Läpp-chen linienförmig, mit steifen angedrückten Härchenbesetzt. Die Krönchen sind weiß und zuweilen ander Basis röthlich, fünfspaltig, die Staubfäden weiß,