Scabiose. 145
Der gemeinschaftliche Kelch besteht aus acht gekrümm-ten, an der Basis behaarten Blättchen, die ebenso lang sind, als die Krönchen, welche weiß, amRande bläulich, und sechse davon, welche den Strahlbilden, größer sind. Die Blümchen auf der Schei-be sind weiß, auswendig behaart, in fünf gleicheEinschnitte getheilt, und mit weißen Staubfadenversehen. In milden Klimaten von Deutschlanddauert diese Art, nach Dietrich, an einer beschütz-tem Stelle im Freien aus; in nördlichen Gegendenüberwintert man sie in Glashäusern.
56) Sprossende Scabiose, 8e9kic>8a
prolikera, eorvllnlis ljulilljusklclis«ianchkus, klorichus 8n,lj8688i111)U8i ean"16 zuolikero, boliis Incii-visis. Naiit. Z29,Loatchysk s/tellata Iiurnilis intvArlkolls^rolikern. Norm. jznraft. 125. Engl. krvlü-itio 8cai)ious. .
Der Stängel dieser Scabiosenart ist krautartig,zweitheilig, sprossend. Die Blätter sind lanzettför-,mig, ein wenig filzig, an der Basis verbunden, die.untern fast sägezähnig. Die Blumenköpfchen sitzen inTheilungswlnkeln des StangelS, besonders der Zwei-ge, sind blaßgelb, gestrahlt, die Kelchblättchen schlaff,so lang, als die Krönchen. Sie ist in Aegypteneinheimisch, blüht vom July bis September, undwird in unsern Garten ungefähr wie die schwarzrotheScabiose (8ekchio8N atro^nr^nroa) behandelt, purdarf man sie nicht mit der monströsen Varietät dereben erwähnten Scabiose verwechseln, welche spros-sende Blumen trägt.
57) Stängelumfassende Scabiose,8oa1iiosa nuiplexioanlls, eorollulisäritiäi« ruftinntichuZ, t'o1Ü8
1ano6o1ati3 int6A6rrinii8, racli--oa1üI)U8 trikiäi5 er6»aii8. Nani. 195.
Oec. rechn. Enc.6XXXVIII. Theil. R