Band 
Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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Scabiose. 165

schadet. Wenn man sie nun noch bei dieser Wartung,weil sie das Wasser sehr lieben, öfters begießt, sowerden sie nicht nur gut wachsen, sondern auch zuneh-men, und durch ihr langes Blühen, die Schönheit derGärten vermehren. Die staubigen Arten der scabiosekann man leicht aus abgeschnittenen Zweigen ziehen,welche man in den Sommermonaten in eine schat-tige Rabatte setzt, und so lange, bis sie anfangenWurzel zu schlagen, öfters begießts, welches bei trock-nem Wetter ihren Wachsthum ungemein befördert.Hierauf kann man sie, nachdem sie sich hinlänglichbewurzelt haben, in Töpfe mit leichter Erde pflanzen,und sobald sie sich nach dem Versetzen etwas erholthaben, bis im October an einen Schutz haben-den Ort setzen; dann bringt man sie unter anderefremde Pflanzen ins Haus. Bei guten Jahren brin-gen die meisten dieser Sorten bei uns reifen Sa-men, welchen man im Frühling in eine im Schutzgelegene Rabatte säen, und die jungen Pflanzen,wenn sie zum Versehen stark genug sind, eben so,als die aus den Zweigen gezogenen, warten und be-handeln kann.

Den Namen Grindkraut, Seuliioss, hatdiese Pflanze von dem Lateinischen Worte, soadies,die Krähe, erhalten, weil sie die Krätze heilen soll.

Dietrichs Lericou der Gärtnerei und Botanik, »rBd.,S. 567. u. f. — Dessen Nachtrag zum Lericou, 7r Bd.S. »43 und f.

Bechstedt's vollständiges Niedersachsisches Land- undGarteubnch. ZrTh.Fleusburg und Leipzig, 1773, S.777». f.Gcabiosa, (abgebissene), blaue Sumpf,scabiosa, s. oben, S. 109 .

— (ackerliebende), Feldscabiose, gemeineScabiose, s. das., S. 112.

— (Afrikanische), s. das., S. 114.

— (alpenliebende), s. das., S. n;.

— (armförmige), l>rnoliiats,