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Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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Scammonium. 171

entstehen, sicher geschwind und angenehmzu heilen sind" sehr gerühmt hat. Dieses Pul-ver bestand aus geschwefelten Scammonium, schweiß-treibenden Spießglase und Cremor Tartari.

Nach dem Galen, im Buche von den Kräf-ten der Nahrungsmittel, wurde das Scammoniumauf folgende Gelse verbessert: Man nahm das Markund die Samen aus einer Quitte und füllte die da-durch entstandene Höhlung mit Scammonium an;hierauf überzog man die auf diese Weise gefüllteQuitte mit einem Teige aus Mehl und Wasser, ließsie backen und gab sie dem Kranken. Späterhinwarf man das Mark weg und behielt das gebackeneScammonium; man behielt das Mark und warfdas Scammonium weg, wiederum Andere folgtendem Galen und behielten beides. Die Alten ver-besserten auch das Scammonium mit Schleim von>einer Ptisane, wie man beim Galen, an dem obenangeführten Orte, sehen kann» Mesue ließ dasScammonium mit Möhrensamen, Fenchel und Gal-gant über Kohlen oder in einem Ofen backen.Valerius CorduS goß Violcnöl darüber und ließes so maceriren; hierauf that er es in eine ausge-höhlte Quitte, die er mit einem Teige von Mehlüberzog, und ließ es backen, zuletzt goß er Quitten-saft darauf, welcher vorher über Myrobalanen ge-standen, worauf es an einem warmen Orte nach undnach trocknen mußte.

Man suchte das Scammonium auch vermittelstsaurer Feuchtigkeiten zu verbessern, entweder mit Ci-tronensaft, indem man es in einem siedenden Badeüuflösete, die Solution durch Leiuewand seihete, undbis zur Consistenz eines Eptrackes trocknen ließ, oderman feuchtete das pulverisirte Scammonium mitSchwefelsäure an, und ließ es trocknen. Allein dieseVerbesserungen zerstören die Substanz des Scann