Band 
Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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170 Scammonium.

bis zu seiner eigentlichen Härte wieder abgedampft.Diese Verbefserungsarten bekamen nach Verschieden-heit des Auflösungsmittels verschiedene Namen. Imersten Fall hieß es Diki^r^cklum oder Diaor^clckrme^skonistuni, im zwei;en ro^atum, im dritteneiiickil^atnm oder lüjulritiu eckuloorainm, weil aberdiese Bereitungen wegen des wäßrigen Exrractes, dasdarin nicht mehr so genau mit dem harzigen Theile,als in der rohen Substanz, vereiniget ist, die Feuch-tigkeit der Luft stark anziehen, so ersann man eineandere Methode. Nach dieser wird das feingestoßeneScammonium über einen Bogen weißes mit einerNadel durchstochenes oder graues Löschpapier dünnausgebreitet und auf ein Haarsieb gelegt. Manhält dieses ungefähr eine Viertelstunde lang überbrennenden Schwefel, in welcher Zeit man das Pul-ver fleißig mit einem Spatel bewegt, damit sich deraufsteigende Schwefeldampf überall daran anhängt.Diese Verbesserungsart erhält den Namen ge-schwefeltes Scammonium, Olu^rz-Ainm undÖiaei'/cllum snlplrnratuin. Auch dieses ist nichtmehr sehr gebräuchlich, und man hält das Scam-monium meistentheils bloß an sich gepülvert unterdiesem Namen vorräthig. Das geschwefelte Dia-grydium ist eine Basis eines ehemals sehr gerühm-ten und gebräuchlichen Pulvers, welches man kul-vis äs trldns nannte, wegen der drei Arzneimittel,woraus es bestand. Es hieß auch Pulver des Gra-fen von Warwick, weil es Robert Dudley,Graf von Warwick erfunden hat; auch Corna-chius Pulver, weil es Marcus Cornachini,Professor der Medizin auf dem Gymnasium zu Pisain seinem Tractate: „Methode, wonach alleKrankheiten des menschlichenKörpers, dievon der überflüssigen Menge der Säfte