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Schach.
(6ke5s- und spielte noch zwei Monat vor
seinem Tode mit verbundenen Augen gegen zwei derbesten Spieler zu gleicher Zeit zwei Parthieen Schachund gewann beide. Sein Tod wurde durch denVerdruß befördert, daß ihm ein Paß nach Frank-reich, seinem Vaterlande, zu reisen, um seine Fa-milie zu besuchen, abgeschlagen wurde, wozu sich nochder Unwille über den Verdacht, den man auf seinepolitischen Gesinnungen geworfen hatte, gesellte,(dentlom. NaAnr:. 8o^t. 179;).
Vorkenntniß des Schachspiels. Da dasSchachspiel gleichsam zwei kleine Kriegesheere vor-stellt, welche einander gegenüberstehen und im Be-griff sind, ein Treffen zu liefern, so ist dazu auchein Schlachtfeld nöthig, und dieses Schlachtfeld istdas Damen- oder Schachbrett, welches zoweiße und 32 schwarze Quadratfelder enthalt, s.Fig. 784 «' Jedes von den genannten zwei Krieges-heeren besteht in 16 Steinen, davon die acht erstenHauptsteine, auch Figuren, genannt werden und vonVerschiedener Benennung, Größe und Werth sind,nämlich der König, bei den Persern Schach ge-nannt, s. unter König, Th. 4Z, S. 554; dieKönigin oder Dame, Jungfrau, s. den angeführ-ten Theil und die genannte Seite, bei den Arabern?1iar2, Feldherr, genannt, welche Benennungauch die eigentliche richtige ist; zwei Thürme,bei den Morgenlandern Röche, s. diesen Arti-kel, Th. 126, S. r; zwei Läufer, bei denMorgenländern 1 * 11 , s. unter Läufer, Th. 66,S. 89, und zwei Springer, anch Kavaliergenannt, s. Springer. Die acht anderen Steineoder Figuren werden Bauern genannt und sindeinander in allem gleich, nur das jeder in Ansehungseines Hauptsteines, vor welchem er steht, seinenbesonderen Namen führt; so nennt man z. B. den