232 Schach.
gehen auf alle Seiten vor- rück- und seitwärts, je.doch nur in gerader Linie, und so weit sie den Wegoffen und frei finden. — Die Springer gehen dreiFelder auf einen Gang, nämlich zwei Felder geradeund ein Feld überzwerg, von weiß auf schwarz,und von schwarz auf weiß, und können sogar ihrenSprung über die andern Steine hinüber nehmen.—Die Läufer laufen überzwerg, die Diagonallinien, soweit, als sie kein Hinderniß im Wege finden.Derjenige Läufer, welcher auf dem schwarzen Felde,beim Anfange des Spieles gestellt war, laust immerauf den schwarzen Feldern, und der andere auf denweißen. —- Die Königin hat den Gang des Läufersund zugleich den des Thurmes. Der König machtnur einen Schritt, jedoch vor- und rückwärts, zurRechten und zur Linken. Nur einmal ist ihm erlaubt,zwei Schritte zu gehen, und dieses heißt man ro<chen. Wenn der König röchet, so geschehen dreiZüge in einem. Der König geht nämlich auf seinerersten Linie nach der Quere rechts oder links, so ,wie es die Umstände erheischen, zwei Schritt, dasheißt, er nimmt auf seiner Seite das Feld seinesSpringers ein, und auf der Seite der Königin, dasFeld des Läufers von derselben, und zugleich wirdderjenige Thurm, dem er sich nähert, unmittelbar anihn, auf die der vorigen entgegengesetzten Seite an-geschlossen, das heißt, der Thurm wird gleich aufdas Feld hinter den König gesetzt, das heißt, aufeiner Seite nimmt er das Feld seines Läufers ein,und auf der entgegengesetzten Seite nimmt ,er dasFeld der Königin ein. Ehemals rochirte der Königdrei Felder. Es giebt fünf Ursachen beim Schach-spiele, welche den König zu rochen verhindern: i)Wenn sich zwischen ihm und dem Thurme ein ande-rer Stein befindet; 2) wenn der König oder derThurm schon einen Sug gemacht hak; z) wenn