244 Schach.
aus nützlicher Stein zum Gewinnen des Spiels. —
6) Sind die' Springer auch am Ende des Spielsgut, wenn nämlich der Gegner meinen Bauern auchBauern entgegen zu setzen hat, und sie zwar so indie meinigen hineingebracht hat, daß die meinigenim Gange gehindert sind. In diesem Falle sind dieSpringer besser, als die Läufer und Thürme, weilsie über die feindlichen Bauer springen, und sie rück-wärts angreifen-.
Von den Thürmen, i) Muß man den Thür-men eine freie wechselseitige Unterstützung verschaffen.Man muß sie auf Linien bringen, auf welchen keineBauern mehr stehen, die ihren Gang aufhalten kön-nen. — 2) Muß man sie zuerst in das Spiel desGegners eindringen lassen, und z) wenn der Gegnereinen solchen Thurm mit dem seinigen angreift, somuß man denselben in den meisten Fällen lieber mitdem zweiten Thurme unterstützen, als den seinigenschlagen. — 4) Obgleich die Thürme besser und >stärker zu sein scheinen, als Springer und Läufer, so ist jes oft doch gerathener, den Thurm für einen Sprin-ger hinzugeben.
Von den Bauern, i) Die Bauern rechtzu spielen wissen, bringt den Gewinn der Parthie.—
2) Mitbauern sind von größter Wichtigkeit; denn siehindern die feindlichen Figuren am meisten in ihrem !Gange, lassen sie nicht so leicht in unser Spieleinfallen, und unterstützen auch um so mehr unsereschon vorgerückten Figuren. — z) Den Bauer desfeindlichen KönigS muß man zu bekommen suchen.
— 4) Einen angebotenen Bauer muß man seltennehmen, sondern den eigenen vorrücken, oder nehmenlassen, wenn man ihn wieder mit einem Bauernehmen kann. — 5) Wenn die zwei Bauern, näm-lich des Königs und der Königin, auf dem vierten !Felde stehen, so müssen sie ohne Noth nicht .weiter >