Band 
Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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Schach. 3N

unmöglich hält. Nach ihm ist hier magnetische Kraftwirksam. Es soll nämlich unter jedem Felde desSchachbrettes eine nicht spielende Magnetnadel, et-was außerhalb der Mitte des Feldes, aufgehängtseyn, welche nach ihrer bekannten Polarkraft, ihrebestimmte Richtung nimmt; eben so erhalt auch je-der Stein ein kleines gut magnetisirteS Eisen. Danun die magnetische Kraft, wie bekannt, durch alleKörper frei und ungehindert, das Eisen ausgenom-men, wirkt, so geschieht dies hier auch bei demSchachspiele. Wird daher ein Stein auf irgend einFeld gesetzt, so ändert der in ihm versteckte künstlicheMagnet durch seine Kraft, die Richtung der unterihm sich befindenden Nadel, und setzt dieselbe ineine merkliche Bewegung; wird der Stein wiederzurückgenommen, so hört diese fremde wirkende Kraftauf, und die Nadel bewegt sich wieder in ihre ehe-malige Lage. Folglich entsteht beim Aufheben undNiedersehen eines Steins, in der unter demselbenschwebenden Nadel, eine unfehlbare Bewegung,welche von der unter dem Schachbrette sehenden Per-son leicht und deutlich beobachtet werden kann. Hatnun jedes Feld seine eigene Nummer, so weiß derverborgene Schachspieler, welcher Stein gezogen, undwohin er wieder gesetzt worden ist. Ferner hat derverborgene Schachspieler ein verborgenes Schach-brettchen, mit übereinstimmenden Nummern bezeich-net, worauf die Steine, um das Herabfallen zu ver-hindern, in dazu bestimmte Löcher gesteckt werdenkönnen, so ist er im Stande den Zug seines Geg-ners auf seinem Brette nachzuahmen, also sein klei-nes Spiel mit dem großen übereinstimmend zu ma«chen, und solchergestalt dessen jedesmalige Beschaf-fenheit deutlich zu übersehen, und den schicklichstenGegenzug zu entwerfen. Nach dem oben angeführtenSchriftsteller ist Magnetismus gewiß im Spiele,