300
Schach.
da die Maschine durch Pellet! er'S magnetischeKunststücke veranlaßt ward, und eine verfeinerteNachahmung derselben ist, welches der Erfinderselbst eingestand, Hiernach würde sich nun auch er?klaren, warum der Künstler es zugeben konnte, daßein anderer Magnet oder ein Eisen an den Kasten,oder in dessen Nachbarschaft gebracht werde; dennobgleich die magnetische Nadel dadurch von ihrer ei-genthümlichen ersten Richtung etwas abgeleitet wer-den könne, so wird doch der Magnet im Schachsteindas Gleichgewicht wieder brechen, und folglich daßeinzige, was man verlangt, nämlich Bewegung derNadel hervorbringen. Auch erlaubte der Künstlernicht einen schon gezogenen Stein wieder zurück zunehmen, oder an einen neuen Platz hinzusetzen, weilmehrere in Bewegung gesetzte Nadeln, den Zugzweifelhaft machen konnten. Gestand der Künstler eözu, so mußte eine solche Abänderung sogleich ge-schehen, ehe die Maschine ihre Bewegung anfangt,und dieses wahrscheinlich darum, weil nur so langedes verborgenen Spielers Auge. auf die Nadel ge- ^pichtet ist, und wahrend daß der Türke durch Be?wegung seines Kopfes das Spiel gleichsam über-schaut, der geschehene Zug aufs kleine Schachbrettübertragen, und der Gegenzug geordnet wird. Eswürden ferner bei einer sonst so ziemlich gearbeitetenMaschine, die Steine nicht so schwer und groß ge-arbeitet seyn, wenn eö nicht wegen des darin zn .versteckenden magnctisirten Eisens nothwendig wäre. !Selbst das kleine Schachbrett mit Lochern von 7bis z Zoll im Quadrat war da, nur wurde es weiß- 1lich für ein Reiseschachbrett ausgegeben und entwe- >der gar nicht, oder erst nach geendigtem Spielevorgezeigt.
Der Arm des Türken wird durch den versteck-ten Spieler gleichfalls in Bewegung gesetzt, oktt