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Schach.
versteht sich hier, daß man mit der in der Maschineverborgenen Person vorher eine ! Verabredung ge-nommen, auf welche mystische oder pantomimischeWeise ihr der Zug, den der Mitspieler gethan, be-kannt gemacht werde. Man kann sich auch eineshalb durchsichtigen Schachbrettes bedienen, das, in-dem es der Kommode zu einem Obertheile dient,das Innere im Dunkeln läßt, damit solches vonNiemanden gesehen werden kann, und doch so vielLicht durchläßt, daß der darunter^verborgene Menschvon unten herauf sehen kann, was außer der Kom-mode vorgeht.
Dieses Alles erhalt die vollkommenste Aufklä-rung durch den vom Freiherrn zu Racknitz nachge-machten Schachspieler des Herrn von Kemple.Diese Maschine ist folgendermaßen zusammengesetzt:Der Raum, in welchen sich die Person, so das Spielmacht, befindet, ist hinter demjenigen Kasten ange-bracht, den von Kempeln nie ganz herauszog. DieLänge ist für einen Menschen von 68 bis 69 ZollDresdner Maaß, die Breite 22 Zoll. In diesemRaume liegt er so lange, als das Innere des Ka-stens gezeigt wird, ausgestreckt, und hat oben eineKlappe und unten die Hebel, die bloß zur Täuschungdienen, über sich. Bei verschlossenen Thüren öffneter die Klappe und nimmt eine sitzende Stellung an.Bei sich hat er ein Schachbrett, zwei Lichter undeine brennende Lampe. Der Leib des Türkens ißein Kasten, in welchem sich die nöthigen Rollen,Hebel, Schnüre rc. befinden. Der Kopf ist ver-mittelst des Halses, der ein Gelenke hat, an den Körperbefestiget. Das Ende des Halses ist eine messingeneRöhre, die auf einer, unten im Türken befestigten,messingenen Platte mittelst eines Zapfens steht undsich darauf rechts und links wenden läßt. Der Türkebewegt den Kopf vorwärts, rechts und links. A-